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Wärmetransport

Wärme wird in kapillarporösen Baustoffen auf verschiedene Weise transportiert. Neben der „molekularen Wärmeleitfähigkeit” kann Wärme noch durch "Konvektion" und „Diffusion” weitergeleitet werden. Die Wärmeleitfähigkeit wird durch die Wämeleitzahl l (Lambda) gekennzeichnet und nennt die Wärmemenge in Watt, die pro Stunde durch 1 m2 einer 1 m dicken Stoffschicht bei einem Temperaturgefälle von 1 Grad Celsius strömt. Je kleiner die Wärmeleitfähigkeit ist, desto besser sind die Wärmedämmeigenschaften des Baustoffs.

Konvektion:

Sind die Kapillarporen eines Baustoffes wassergefüllt, so wird das Wasser an der wärmeren Seite des Bauteils aufgeheizt und zur kälteren Oberfläche transportiert.

Diffusion:

Je höher die Dampfdurchlässigkeit in den Hohlräumen eines Baustoffes und je größer das Partialdruckgefälle des Wasserdampfes ist, um so mehr Wärme wird mit dem Diffusionsstrom von der wärmeren zur kälteren Seite transportiert.

Molekulare Wärmeleitfähigkeit:

Im trockenen Baustoff wird Wärme hauptsächlich durch molekulare Wärme-leitfähigkeit transportiert. Das Trägermaterial der Wärmeübertragung ist Luft. Luft speichert jedoch weniger Wärme als Wasser. Deshalb ist die transportierte Wärmemenge bei Luftkonvektion wesentlich niedriger.

 
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