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Trittschall

Querschnitt durch schwimmenden Estrich.
Der Estrich wird "schwimmend" auf der Trittschalldämmung verlegt.

Wird eine Deckenkonstruktion durch Aufprall eines Gegenstandes, durch Begehen u.ä. in Schwingungen versetzt, so spricht man von Trittschall. Er ist eine Sonderform des Körperschalls. Die Trittschallprüfung von Deckenkonstruktionen wird nach DIN 52 210 Teil 1 mit einem Normhammerwerk durchgeführt. Dabei werden 5 Hämmer mit 500 g Gewicht mit einer Schlagfolge von 10 Schlägen pro Sekunde senkrecht aus 40 mm Höhe auf den Boden fallen gelassen und im darunter liegenden Raum wird der Schallpegel gemessen.

Als Maß für die zu erwartenden Störgeräusche bei Körperschallanregung ist der Norm-Trittschallpegel Ln. Er wird in dB angegeben. Hierbei ist zu beachten, dass im Gegensatz zum Luft-Schalldämmmaß R hohe Werte einen niedrigen Trittschallschutz bedeuten.

Die Verbesserung des Trittschallschutzes durch eine Trittschalldämmung wird durch das Trittschallverbesserungsmaß L beschrieben. Die Trittschalldämmung kann durch einen Aufbau auf der Rohdecke sehr stark verbessert werden. Dabei ist die Entkopplung des Gehbelages von der Rohdecke der entscheidende Punkt. Wichtige Kenngrößen für den Trittschallschutz sind die dynamische Steifigkeit des gewählten Dämmmaterials und die Masse, die in die Deckenkonstruktion eingebracht wird.

 
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