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Hygroskospische Wasseraufnahme durch Salze

Salze erhöhen die Feuchtigkeit in Baustoffen. Hygroskopische Wasseraufnahme nennt man den Vorgang, bei dem sich eine erhöhte Wasseraufnahme in Baustoffen ergibt, wenn diese entsprechende Salzmengen enthalten. Setzt man z.B. einem porösen Ziegel Stein- oder Streusalz zu, so stellt sich in diesem Ziegel eine erhebliche Wasseraufnahme ein. Bei ca. 80% rel. Luftfeuchte und einem Salzgehalt von 20 mg/ccm ergibt sich eine Feuchtigkeitsaufnahme von 6,0 Volumenprozent. Bei 40 mg/ccm erhöht sich die Feuchtigkeitsaufnahme auf ca. 11-12 Vol.% .

Versalzung an der Außenfassade

Der Vergleich:

Ein nichtversalzener Ziegel besitzt bei gleicher Luftfeuchtigkeit nur eine Wasseraufnahme von ca. 0,5 Vol.% . Man sieht also deutlich, welchen Einfluss Schadstoffe in Form löslicher Salze auf die Durchfeuchtung eines Baustoffes haben.

Je nach Versalzungsgrad, Belüftung und Lage des Objektes ist es durchaus möglich, dass selbst 1-2 m oberhalb des Erdreiches noch Salz- und Feuchtigkeitsschäden vorhanden sind. Erst eine gezielte Bekämpfung der Salze in diesem Teil des Mauerwerkes würde den Feuchteschaden beseitigen, da sonst immer wieder die Gefahr der Wasseraufnahme durch die nicht beseitigten Salze besteht.

 
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