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Zementestrich

Styropordämmung-Folie - schwimmender Estrich

Zementestrich muss normgerecht sein, d.h. den Anforderungen der DIN 18 353 , 18 560 und DIN 18 202 , Teil 5 entsprechen. Die Vorschriften über die Bewegungsfugen sind zu beachten. Die Mindestnormdicke beträgt bei schwimmenden Zementestrichen 35 mm, ist jedoch von der Dicke und der dynamischen Steifheit der Dämmschicht abhängig.

Die Dämmmatten sind gegen eindringende Feuchtigkeit vom Estrich durch geeignete Abdeckfolien zu schützen. Die Güte des Zementestrichs hängt nicht allein von der Zementzugabe (Mischungsverhältnis etwa 1:4), sondern in gleicher Weise von der Körnung der Zuschlagsstoffe, vom Wasserzementfaktor und von der Verdichtung ab. Die Zuschlagstoffe sollen innerhalb der Idealsieblinie liegen und Körnungen von 0-8 mm enthalten. Bei richtiger Körnung beträgt der Wasserzementfaktor 0,5, d.h. auf 100 Teile Zement kommen 50 Teile Wasser. Das Mischgut soll nahezu erdfeucht sein. Bei hohem Wasseranteil wandern Zementteilchen an die Oberfläche, und es entsteht die schädliche Zementschlempe. Zu viel Wasser verursacht mangelhafte Verdichtung und hat Absandungen zur Folge. Die ideale Verlegetemperatur beträgt 10-15 °C. Bei höheren Temperaturen erfolgt eine schnellere Wasserabgabe, und es kommt ggfs. zu mürben und abgesandeten Estrichoberflächen. Nach der Estricherstellung ist die Oberfläche verlegereif, wenn er eine Ausgleichsfeuchte unter 2,5 CM-% hat.

 
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