Nebelgenerator Captain K

Nebelgenerator mit Fluidcontainer
Starker Nebel tritt auf dem Dachgiebel aus.

Nebelgas-Verfahren

Bei der Blower-Door Differenzdruckmethode wird die Luftdichtheit von Gebäuden rechnerisch durch die Luftwechselzahl ermittelt. Der Nebelgenerator dient der Visualisierung von ansonsten für unser Auge unsichtbaren Strömungspfaden der Raumluft. Diese Sichtbarmachung verhindert das Risiko, dass unbekannte Strömungspfade ungewollt mitgemessen werden und die Blower-Door-Messung verfälscht wird. Bei Überdruck wird die Leckströmung durch die Gebäudehülle mit dem Nebel sichtbar gemacht. Für unsere Meßzwecke benutzen wir auftriebneutralen, stark nebelnden Fluid-Nebel. Captain K. ist eine leistungsfähige 1500 Watt starke Verdampfer-Nebelmaschine. Das Gerät gestattet eine ausreichende Nebelproduktion für den Einsatz von Luftdichtigkeitsprüfungen. Es ensteht eine intensive, gut sichtbare, dokumentierbare Nebelströmung.

Der Nebelgenerator besteht aus einem Heizelement, einer Pumpe, einem Fluid-Behälter und der Verdampfer-Düse. Nach einer Aufheizzeit von einigen Minuten drückt die Pumpe das Nebelfluid aus dem Vorratstank auf das Heizelement, wo es schlagartig verdampft und über die Düse aus dem Gerät ausgestoßen wird. Die ausgestoßene Nebelmenge ist ausreichend für die Dokumentation auf Fotos oder Videoaufnahmen, wo der Nebel durch die Aufnahmeoptik allgemein schwächer erscheint. Das Nebelfluid ist gesundheitlich unbedenklich, geruchsneutral und hinterlässt keinen Beschlag am Inventar. Es handelt sich um die gleiche Nebel-Methode, die Sie bereits von Show-Auftritten und von Theateraufführungen her kennen. Es ist dichter Nebel, der sich schnell auflöst.

Vernebelt wird raumweise, von den oberen Etagen geschoßweise abwärts gehend. Der Nebel kann in leckageverdächtige Bereiche geleitet werden, um dort einen intensiven Nebeldurchtritt durch die Gebäudehülle zu erreichen.
Häufig ist die Austrittsstelle klar auszumachen:

  • Fensterrahmen und deren Anschlüsse zum Mauerwerk
  • Dachflächenfenster und deren Anschlüsse zum Dach
  • Dachkonstruktionen und deren Anschlüsse mit dem Mauerwerk des Gebäudes
  • Dachflächen und deren mangelhaft verlegte Dampfsperre
  • Bohrlöcher durch das Mauerwerk z.B. für Kabel, Entlüftungen, Antennen etc.
  • Fensterflügel
  • Türrahmen

Die Intensität des Nebeldurchtritts läßt Rückschlüsse auf die Größe der Luftleckage zu. Dieses immer in Relation zu „normalen, unvermeidbaren Leckstellen” wie Türrahmen oder Fensterfugen.

 
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