Korrosionsstopp nach Wasserschäden

Folienwand zur Reduzierung des großen Raumvolumens

Bei Wasserschäden kann es bereits nach wenigen Stunden durch die entstehende hohe Luftfeuchtigkeit zur Korrosionsbildung kommen. SPEIDEL-Diagnostiker entscheiden anhand von Feuchte- und Klimamessungen, unter Berücksichtigung der verschiedensten Faktoren, die für eine Trocknungskonzeption wichtig sind, wie die Trocknungsmaßnahmen einzuleiten sind.

Für eine schnelle, konstante Reduzierung der Luftfeuchtigkeit unter 30% r.F. ist es notwendig, das Raumvolumen so klein wie möglich zu gestalten. Im verkleinerten Volumen lässt sich das Dampfdruckgefälle mit wesentlich weniger Geräten in einer viel schnelleren Zeit einstellen. Hierfür bieten sich verschiedene Methoden der Volumenverkleinerung an:


Anschließend kann mit den SPEIDEL-Adsorptionstrocknern und geeigneten Gebläsen extrem vorgetrocknete Prozessluft in diese Bereiche geleitet werden.
Zur Trocknung von Maschinen und Elektroanlagen nach Wasserschäden oder infolge von Löschwasser, wird ebenfalls extrem entfeuchtete Luft gezielt durch die durchnässten Anlagenteile geblasen.


Trocknung eines Maschinensaales im Kraftwerk

In gefährdeten Bereichen wie

  • Hallen mit empfindlichem Lagerbestand
  • Industrie- und Fabrikanlagen mit Produktionsanlagen und
  • Kraftwerken mit sensibler Elektrik

setzen wir die relative Luftfeuchte sofort auf Werte unter 30% r.F., um einen vollständigen Korrosionsstopp zu erreichen. Dadurch wird die Korrosion verhindert und die Maschinenausfallzeiten erheblich verkürzt.
Bei normalen Wasserschäden ist es jedoch ausreichend, auf Werte herab zu trocknen, die vorher in der Umgebungsluft unter normalen Bedingungen vorhanden waren.


In Rohrleitungsschächten kommt es immer wieder zu unerkannt gebliebenen schweren Korrosionsschäden. Im Bodenbereich sind die Installationskanäle oft mit Perlite als Dämmstoff aufgefüllt. Die Perlite kann die Feuchtigkeit über viele Monate speichern und reagiert selber aggressiv auf blanken Stahl. Heizungsrohre oder warmwasserleitende Rohre in senkrecht aufsteigenden Versorgungsschächten sind mit Faserdämmstoffen isoliert, die die Feuchtigkeit unter ihrem Mantel extrem lange speichern können. Die Abwärme der Rohre, die nahezu 100%ige Luftfeuchtigkeit und der Sauerstoff führen zu einer raschen und schweren Korrosion am Material.

Zur Vermeidung von Langzeitschäden muss extrem vorgetrocknete Prozessluft von Adsorbern unter hohem Druck in die Wandschächte und Bodenkanäle eingeflutet werden. Die SPEIDEL-Techniker achten mit Luftströmungsmessgeräten auf die durchgängige Luftzirkulation in allen gefährdeten Bereichen.

 
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