Leitungssuche von Fußbodenheizung

Mit modernsten, thermografischen Messmethoden haben die Speidel-Baudiagnostiker die Möglichkeit, verdeckt liegende, elektrisch betriebene, ebenso wie Warmwasser führende Leitungssysteme zu lokalisieren.

Natürlich gilt dies auch für eine Kaltwasserleitung, wenn die Kaltwasserzufuhr abgesperrt wird, und wir warmes Wasser durch diesen Strang leiten können. Zur Ortung einer Fussbodenheizung bietet sich also geradezu die Infrarotkamera an. Das ist nötig, wenn zum Beispiel ein Wasserschaden aufgetreten ist und in den zu Schaden gekommenen Räumen eine Fussbodenheizung verlegt ist.

Dieser Schaden muss nun mit speziellen Trocknungsanlagen ausgetrocknet werden. Hierfür müssen Löcher durch den Estrich gebohrt werden. Um dabei keine der Leitungen anzubohren, kommt die Infrarotkamera zum Einsatz.

Bevor die Fussbodenheizung geortet werden kann, muss diese 12 Stunden vor der Untersuchung abgestellt werden. Der Estrich und die Fussbodenheizung müssen auskühlen, um eine nahezu gleiche Temperatur zu erhalten. Wenn nun der Speidel-Messtechniker eintrifft, wird die Anlage in Betrieb genommen. Es sollte dabei eine Vorlauftemperatur von 40 - 50°C gefahren werden. Die zu untersuchende Fläche sollte möglichst frei einsehbar sein. Durch das Zirkulieren des warmen Wassers innerhalb der Fussbodenheizung, breitet sich die Wärme kreisförmig in alle Richtungen aus, bis an der Oberfläche (direkt über der Leitung) des Fussbodens ein gewisser Temperaturunterschied erreicht ist.

Nun können wir mit Hilfe der Infrarotkamera den Leitungsverlauf darstellen, wobei die Bohrlöcher erst markiert werden sollten, wenn auch das Ende des jeweiligen Heizungsstranges erkennbar ist. Natürlich ist die Leitungsortung nicht der einzige Bereich, bei dem die Infrarotkamera von unseren Messtechnikern eingesetzt wird. Wir führen mit der Infrarotkamera sehr erfolgreich Leckortungen an Wasser führenden Leitungssystemen durch, wie auch Bau- und Industriethermografie.

 
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