Vertikal-Extern-System - Von Unten durch die Decke

Die Speidel-System-Sonderaufbauten werden hauptsächlich dann angewandt, wenn:

  • keine Betriebsunterbrechungen akzeptiert werden können und der normale Geschäftsbetrieb weiter laufen muss
  • die Bodenbeläge komplett erhalten werden sollen

Bei durch Publikum stark frequentierten Räumen wie z.B. Arztpraxen, Hotelhallen oder Supermärkte kann die Trocknung auch aus den darunter liegenden Etagen durch die Betondecken erfolgen.

Neben der völligen Unversehrtheit der Oberbeläge wird bei dieser Installationstechnik die Nutzbarkeit des vom Wasserschaden betroffenen Raumes in keinster Weise eingeschränkt.
Es wird eine 20 mm-Bohrung von unten durch die Betondecke bis in die Dämmschicht des darüber liegenden Raumes gebohrt, ohne den Estrich zu berühren.

Kleine Bohrlöcher durch die Betondecke der Garage zur Einflutung der Trockenluft nach oben.
Für die Prozessluft produzierenden Anlagen wird ein Parkplatz zur Verfügung gestellt.

Durch unsere kleinen Bohrdurchmesser entfällt die aufwendige Kernbohrung und die Ortung von Bewehrungsstahl. Selbst-entwickelte Bohrständer ermöglichen uns das schnelle Deckendurchbohren auch bei sehr flachen oder hohen Decken. Eventuell noch in der Isolation stehendes Wasser läuft heraus und muss aufgefangen werden.

  

Mit dem SPEIDEL-DeckenMax wird die Decke angebohrt.
Das Wasser aus der Dämmschicht läuft ab.

In das Überkopf-Bohrloch wird ein Rundstutzen eingesteckt, über den Luft aus dem Hohlraum im Vacuum-Verfahren abgesaugt oder im Classic-System eingeflutet wird.

Da die Micro-Schläuche extrem dünn sind, können sie problemlos an einer Betondecke über Kopf installiert werden. Eventuell notwendige Micro-Ventilations-Bohrungen, zur besseren Luftzirkulation, müssen nicht vom oberen Raum aus gesetzt werden, sondern können ebenfalls durch die Betondecke gebohrt werden.

Allerdings lässt sich das Vertikal-Extern-System nur anwenden, wenn sich unter den betroffenen Räumen überhaupt noch Unterräume befinden, die nicht oder nur gering genutzt sind. Hier bieten sich Keller, Garagen, leere Wohnungen und Lagerräume an.
Die Räume können während der Trocknungsphase weiter bewirtschaftet werden und sind innerhalb kürzester Zeit trocken.

 

Besondere Anwendung findet dieses System bei:

  • Schalterhallen von Banken mit Publikumsverkehr
  • Supermärkten
  • Fluren und öffentlichen Räumen, z.B. in Altenheimen, Großküchen
  • Saunen, Schwimmbädern, Fitness-Centren und Umkleideräumen
  • Arztpraxen
  • Krankenhäuser, Operationssälen
  • Restaurants und Gaststätten
  • Konferenzsälen und Hotelzimmern
  • Schulen und Ämtern
 
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