Ursachen von Baufeuchtigkeit

  • Natürliche Baufeuchte wird erzeugt durch:
  • Abbindewasser für die Herstellung von Beton, Mörtel, Fliesenkleber etc.
  • Annetzwasser für Mauersteine, Beton und Putz
  • den natürlichen Wassergehalt der Baustoffe
  • Lagerungsfeuchte der Baumaterialien
  • Regenfeuchte der Werkstoffe, da im Werk oder am Bau der Wetterschutz fehlte
  • Kondens- und Schwitzwasser bedingt durch das Klima im Bau
  • Tapetenkleister
  • Malerfarben
Wir haben die jahrelange Erfahrung in der Trocknung von Neubauten jeder Größe.

Insgesamt kann die Feuchtigkeitsmenge, die in die Baustoffe eingebracht wird, je nach Baustoffart bis zu 200 Liter je Kubikmeter betragen. Von dieser Feuchtigkeit wird nur ein ganz geringer Teil chemisch zur Festigung, also zur Kristallisierung benötigt.

Unnatürliche Feuchteeinwirkung auf den Bau ensteht durch:

Wassereinbruch von Aussen durch eine nicht abgedichtete Telefonleitung.
  • Rohrbrüche während der Bauphase
  • Montagefehler im Rohrleitungsnetz, unverschweißte Leitungen
  • wetterbedingte Wassereinbrüche in die Keller durch unplaniertes Terrain
  • Regenwasser, das vor Fertigstellung des Daches oder durch offene Fenster eintritt
  • Grundwasser, das mangelhaft erstellten wasserdichten Beton durchdringt
  • Rückstau von Abwasser weil Bauschutt die Abflußrohre verstopft
  • Bohrungen für Versorgungsleitungen (Telefon,Gas,Wasser) die unverschlossen bleiben
  • Ständig tropfende Wasserhähne oder Schläuche der Bauversorgung
  • Kapillarwasser infolge aufsteigender Feuchtigkeit aus undichten Abdichtungen

Auf einer Wohnfläche von 120 m² sind am Ende der Bauzeit circa 1.500 Liter überschüssiges Wasser enthalten. Nach dem Abbindeprozess muss diese hohe Feuchte getrocknet werden, da es sonst zu Folgeschäden an der Bausubstanz kommt.

 
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