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Oft gestellte Fragen

Folgeschäden durch Feuchtigkeit an den Baustoffen

Vorbereitungen zur Trocknung

Alles was Sie zur Trocknung eines Wasserschadens wissen müssen

Alles was Sie zur Trocknung von Neubaufeuchte wissen müssen

Nach der Trocknung

Allgemeine Fragen

 

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Folgeschäden durch Feuchtigkeit an den Baustoffen

Anhydrit-Estrich

Folgeschäden an Anhydrit-Estrich

Anhydrit - Estrich neigt nach zu langer Feuchteeinwirkung von 2-4 Wochen zum Verfall, und ist dann nicht mehr zu sanieren. Eine kostengünstige Sanierung nach der Speidel Systemtrocknung ist nur in den ersten Tagen nach einem Wasserschaden gewährleistet, solange die Festigkeit noch vorhanden ist und keine Zersetzung eingesetzt hat. Wird diese Frist überschritten, so wird der Anhydritestrich weich und unbrauchbar.

Folge:

Kostspieliges Herausreißen und Neueinbringung des Estriches.

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Mineralische Dämmstoffe

Folgeschäden an mineralischen Dämmstoffen

Völlig zersetzte und zusammengefallene Glaswolle.
Zusammengesackte Glaswolle hat zur Rissbildung im Estrich geführt.

Mineralische Dämmstoffe können je nach Stärke des Materials bereits innerhalb weniger Tage bis Wochen durch Feuchteeinwirkung zusammenfallen und verlieren in der Folge Ihre ursprünglichen Dämm- und Isolationseigenschaften.

Deshalb sollte nach einem Wasserschaden schnellstens mit der künstlichen Austrocknung der Dämmschichten und des Estriches mit der Speidel System Trocknung begonnen werden.

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Betonböden und Sichtbetonwände

Folgeschäden an Betonböden und Sichtbetonwänden

Durchfeuchtung in Betondecke nach langer Zeit

Dank ihrer kleinen Kapillarität nehmen solche Baumaterialien nicht viel Feuchtigkeit auf, sofern sie nicht allzu lange mit Wasser versorgt werden. Eine Austrocknung von solchen Räumen hat nur dann Sinn und Zweck, wenn z.B. keine Lüftungsmöglichkeit vorhanden ist, oder wenn feuchtigkeitsempfindliche Materialien eingelagert werden.

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Zement-Estrich und Styropor-Isolation

Folgeschäden an Zement-Estrich und Styropor-Isolation

Die aufsteigende Feuchtigkeit hat den Putz und die Wandfarbe zersetzt.

Zement-Estrich und Styropor-Isolationen sind nicht unendlich lange resistent gegen Feuchteeinwirkung. Hier erfolgt nach längerer Zeit in der 1. Phase zunächst eine Modergeruchsbildung, in der 2. Phase Pilz- und Schimmelpilzbildung und schliesslich nach sechs Monaten beginnt in der 3. Phase das Wasser zu faulen und sehr zu stinken. Ähnliche Folgeschäden durch aufsteigende Feuchtigkeit gelten für den Wandbereich. Hier muss je nach Dauer der Durchfeuchtung unter Umständen der Wandputz abgeschlagen und ersetzt werden.

Diese Kosten können durch den schnellen Einsatz der Speidel-System-Trocknung gespart werden, denn parallel zu Estrichen und Isolationsdämmschichten werden auch die Wände und Decken automatisch mitgetrocknet.

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Zementüberzüge und Verputz

Folgeschäden an Zementüberzügen und Verputz

Der Zementüberzug platzt vom Estrich ab.

Überzüge in Zement nehmen rasch sehr viel Wasser auf. Durch ihre große Kapillarität verteilen Sie das Wasser auf Ihre ganze Oberfläche. Je nach Verarbeitungsart kann sich der Abstrich lösen. Der Abstrich ist der letzte Überzug auf einem Zementboden, der mit sehr viel Zement eingebracht wird. Dieser Abstrich kann sich nach einer gewissen Zeit plattenartig lösen.

Je nach Wassermenge kann natürlich auch der darunterliegende Betonboden Feuchtigkeit aufnehmen und während längerer Zeit bei geringer Kapillarität eine Durchfeuchtung des Zementbodens bewirken. Verputzte Wände reagieren genauso. Wenn der dünne Putz zu lange feucht bleibt, wird die Haftung am Beton mit der Zeit verunmöglicht, weil sich Hohlräume bilden.

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Steinböden, Klinker, Mamor, Naturstein

Folgeschäden an Steinböden, Klinker, Mamor, Naturstein

Feuchtigkeit schlägt von unten durch den Granit.

Steinböden, Klinker, Mamor, Naturstein etc. können durch Trocknung mit unseren Systemtrocknungen erhalten bleiben. Jedoch ergeben sich auch bei Mamor und Travertin nach zu langer Einwirkungszeit der Feuchtigkeit ebenso irreparable Schäden. Durch die aufsteigende Feuchtigkeit ziehen die Natursteinböden verschiedene Kalksubstanzen und Säuren aus dem Estrich, was zu Ausblühungen, Zersetzungen und Verfärbungen im Naturstein führt.

Ausserdem sind verschiedene Bindemittel, wie z.B. Kunststoffdispersionen auf längere Dauer nicht wasserbeständig und in der Folge lösen sich mit der Zeit die Platten vom Estrich.
Wenn mit der künstlichen Trocknung von Natursteinböden schnell genug begonnen wird, können in vielen Fällen die aufgezeigten Folgeschäden vermieden werden.

Zerstörungsfreie Estrichhohlraumtrocknung eines Granitfußbodenbelages mit dem Micro-System.

Verfärbungen sowie mineralische Ausblühungen an der Oberfläche sind zu stoppen, da diese nur bedingt zu beseitigen sind. Hier setzen wird unsere Estrichtrocknung nach dem Vakuum-System ein. Anstatt vorgetrocknete Prozessluft in den Hohlraum unter den Natursteinen zu pressen, wird die feuchte Luft aus der Dämmschicht und dem schwimmenden Estrich abgesaugt und abgeleitet. Während der Trocknungsphase steigt keine Feuchtigkeit kapillar auf, da das Vacuum-Verfahren diesem Prozess durch das Saugen entgegen wirkt.

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Hohlwände mit Gipskartonbeplankung

Hohlwände mit Gipskartonbeplankung

Nur 12 mm Bohrungen zur Gipskartonwandtrocknung
Gipskartonwand abgeschnitten. Ständer + Glaswolle sichtbar.
Nach längerer Durchfeuchtung verschimmelt der Innenraum.

Zwischenwände aus Gipskartonplatten dürfen nicht zu lange Wasser ziehen. Wenn mit der Trocknung der Wände zügig begonnen wird, dann kommt es nicht zur Schimmelpilzbildung und der Gips behält seine Festigkeit. Wir belüften die Wände von Innen mit einer Zwangszirkulation und schicken vorgetrocknete Prozessluft mit nur 5% relativer Luftfeuchte in die Wände. So haben Sie die Gewähr, dass Ihr Gebäude keinen großen Schaden nimmt. Die Lufteinlässe werden so angebracht, so dass sich auch die kleineren Schönheitsreparaturen in Grenzen halten.

Wenn die Feuchtigkeit bereits zu lange in demGips eingedrungen ist, dann kommt es zu Schimmelpilzwachstum und später zersetzt sich auch der Gips. Die Wände müssen dann im Bereich der Beschädigungen abgeschnitten werden.

Anschließend werden die herausgeschnittenen Flächen neu beplankt und tapeziert. Schäden und Arbeiten, die vermieden werden könnten. Kosten, die gespart werden können.

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Fermacell-Platten

Fermacell-Estrich im Querschnitt
  • Fermacell Platten von FELS sind generell feuchtraumgeeignet und können in Feuchträumen als Untergrund für Fliesen oder Anstriche verwendet werden.
  • Selbst kurzfristig durchfeuchtete Fermacell-Wandplatten erreichen nach Austrocknung wieder die ursprüngliche Stabilität und Festigkeit. Die völlige Austrocknung geschieht jedoch nur unter der Voraussetzung, dass die Wand- oder Bodenplatten frei von Fliesen, Tapeten oder Lacken sind. Wird mit der Trocknung zu spät begonnen oder ziehen die Platten zu lange Wasser, dann kommt es zur Schimmelpilzbildung und die Platten verlieren doch ihre Festigkeit.Wir belüften die Wände von innen mit einer Zwangszirkulation und schicken vorge trocknete Prozessluft, mit nur 5% relativer Luftfeuchte, in die Wände. So haben Sie die Gewähr, dass Ihr Gebäude keinen großen Schaden nimmt. Die Lufteinlässe werden so angebracht, dass sich auch die kleineren Schönheitsreparaturen in Grenzen halten.
  • Fermacell-Trockenestrichplatten, verlegt auf Perliteschüttung, die komplett durch feuchtet sind, lassen sich nur schwer oder gar nicht trocknen. Die Bodenplatten sind in der Praxis nur an den gebohrten Lufteintrittslöchern getrocknet und verkrusten dort. Die übrigen, mit unserer Prozessluft unterlüfteten Bereiche blieben in Verbindung mit der Perliteschüttung sehr häufig nass oder feucht. Wenn die Feuchtigkeit zu lange in den Gips eingedrungen ist, dann kommt es zu Schimmel pilzwachstum und später zersetzt sich auch die Mischung aus Gips und Papier.

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Press-Spanplatten

Folgeschäden an Press-Spanplatten

Die im Wohnungsbau verwendeten Spanplatten sind in aller Regel nicht wasserfest. Die Bodenplatten sind auf Nut und Feder verlegt. An diesen seitlichen Stellen ist die Spanplatte gefräst und die Oberfläche ist dort nicht gegen Wasser geschützt. Die Feuchtigkeit zieht sofort an diesen Stellen um Nut und Feder ein und die Spanplatte beginnt sich dort leicht zu schüsseln. Selbst bei einer schnell eingeleiteten Trocknung ist dieses nicht immer zu verhindern.

Spanplattenboden völlig dunkel mit Wasser vollgesogen.

Die Nähte der Verlegeplatten zeichnen sich ab. Die Platten behalten zwar Ihre Haltbarkeit, jedoch ist der optische Schaden durch späteres Ausspachteln oder in seltenen Fällen durch Schleifen zu beheben. Die Bodenplatten sollten in jedem Falle mit weiteren Schrauben am Untergrund zusätzlich befestigt werden. Wirkt die Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum auf die Spanplatte ein, beginnt die gesammte Bodenplatte zu wachsen. Die Platten können sich dann viele Zentimeter hoch gegeneinander aufschüsseln und reissen vom Untergrund los.

Verlegespanplatten mit abgelöstem Teppichboden

Befindet sich dann immer noch ein Teppichbodenbelag auf den Spanplatten, beginnt starkes Schimmelpilzwachstum. Dann sind die Press-Spanplatten nur noch in den seltensten Fällen zu reparieren, sondern müssen ersetzt werden.

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Holzkonstruktionen

Folgeschäden an Hölzern und Holzkonstruktionen

Hölzer leisten dem Wasser praktisch keine Gegenwehr. Jedes Holz wächst und quillt durch Einfluss von hoher Luftfeuchtigkeit und Wasser. Durch die längere Einwirkung von Feuchte entsteht Pilzwachstum jeglicher Art. Angefangen von normalem Schimmelpilzwachstum, über Blättlinge bis hin zum holzzerstörendem echten Hausschwamm. Die Deformationen, Verfärbungen und Zersetzungen sind endgültig, das Holz kehrt nicht in seinen ursprünglichen Zustand zurück. Die Hölzer sind nur durch handwerkliche Bearbeitung wieder in einen nutzbaren Zustand zu versetzen. Defektes und zerstörtes Holz muss herausgeschnitten und ersetzt, geschüsseltes Holz heruntergedrückt und geschliffen, verfärbte Hölzer neu lasiert werden. Ihr Tischler, Parkettleger und Zimmermann wird Sie entsprechend beraten.

Stäbchenparkett löst sich in wenigen Stunden ab.

Stäbchenparkett:

Stäbchenparkett ist sehr empfindlich gegen Wasser. Die schmalen Stäbe sind an den Seiten offen und unbehandelt, die Versiegelung ist nur oberflächlich. Zieht Feuchtigkeit in diese Fugen, so quillt der Stab innerhalb von wenigen Stunden. Dort löst sich das verklebte Parkett vom Estrich und kann nur noch entsorgt werden. Weniger beschädigte Flächen, deren Verklebung noch intakt ist, müssen neu geschliffen werden.

Fischgrätenparkett circa 20 cm hochgewölbt.

Fischgrätenparkett:

Ist Parkett im Fischgrätenverbund verlegt und fest auf dem Estrich verklebt, so kann es zwar nach einem Wasserschaden auf dem Untergrund haften bleiben. In jedem Falle wird es aber in eine oder zwei Richtungen stark wachsen. In manchen Fällen, wenn die Verlegung sehr eng an der Wand erfolgte, kann das Parkettholz gemauerte Wände wegschieben.
Wenn das Parkett schwimmend verlegt ist, dann wird es ebenfalls stark schüsseln und wachsen, vom Boden abheben und sich an manchen Stellen bis zu 50-60 cm sich hoch auftürmen.
Vielfach verfärbt sich das Holz unterhalb der Versiegelung dunkel oder es wächst Schimmelpilz im Holz.

Die unversiegelten Sternseiten der Stöße sind dunkler gefärbt und ziehen Wasser.

Fertigparkett:

Fertigparkett ist in der Regel schwimmend auf einer Isolierschicht verlegt. Das Parkett wird an den Trennfugen Wasser ziehen und der sehr dünne, edle Parkettbelag wird sich vom Trägerholz hochschüsseln. Obwohl dieses Parkett gut zu trocknen ist, ist es häufig aus optischen Gründen nicht mehr zu verwenden. Es wird dann vor der Trocknung des Estriches zu entscheiden sein, ob es zu retten ist oder entfernt werden soll.

Dampfdichter Oberbelag muss weg

Holzdielenfußboden:

Holzböden aus Fichtenholz oder ältere Pitch-Pine-Böden die auf Nut und Feder verlegt sind, wachsen nach einem Wasserschaden in die Längs- und Querrichtung. In der Längsrichtung gestossene Hölzer weisen später Fugen von einigen Millimetern auf. In der schmalen Querrichtung kommt es zur Schüsselung an Nut und Feder. Ebenfalls in Querrichtung können sich mehrere Bretter auftürmen und von der Balkenlage ablösen.

Alte Linoleum- oder PVC-Beläge sind in jedem Falle vom Holz zu entfernen, da sonst keine Trocknung möglich ist und es unweigerlich zu Schimmelpilzwachstum kommt.

Holzfußleisten:

Scheuerleisten aus Holz wachsen und quellen auf. Die Farbe blättert ab. Auf der Rückseite des Holzes wird es durch die Tapete und den Putz dauerhaft befeuchtet. Es kommt unweigerlich zu schwerem Schimmelpilzbefall, der über lange Zeit unbemerkt bleibt, bis der Pilz an der Tapete und im Putz hochwächst. Fußleisten sollten in jedem Falle abgeschraubt oder abgerissen werden, da eine Trocknung des Mauerwerks hinter der Fußleiste nicht greift. Zumindestens nicht schnell genug, um Folgeschäden zu vermeiden.

Aufsteigende Wandfeuchte hinter Holzverkleidung.

Holzvertäfelungen:

Holzvertäfelungen an Decken und Wänden verkraften einen Wasserschaden relativ gut. Die Hölzer speichern nicht sehr viel Wasser. Oft läuft das Wasser nur auf einigen Brettern entlang. Nur diese schüsseln sich in der Folge und das meist nur unmerklich. Auf der ganzen Breite der Vertäfelung heben sich oft nur zwei bis drei Bretter ab, die zu ersetzen sind.

Auch schwere Schäden am Vollholz sind reparabel.

Holztürrahmen:

Alte Türrahmen mit Füllholz und Rahmenkonstruktion wachsen und quellen. Die Farbe blättert ab. Füllholz und Rahmenholz wachsen auf Grund ihrer unterschiedlichen Schichtstärke in verschiedene Richtungen.

Nach der Trocknung können sich kleinere Spalte zeigen oder auch die unlackierten Stellen die vorher noch im Rahmen saßen. Jeder Tischler und Maler kann diese Rahmen reparieren und streichen.

Neue Türrahmen aus Spanplatte mit Pressholz saugen an der offenen Bodenseite das Wasser auf und quellen stark. Das Furnier wird hochgedrückt. Der Rahmen kann auch nach einer Trocknung nur noch ersetzt werden. Er läßt sich zwar gut trocknen, jedoch ist die optische Beeinträchtigung nicht zu reparieren.

Holzmöbel:

Hier gilt das gleiche wie für die Holztürrahmen. Solide Möbel aus Vollholz lassen sich häufig retten und restaurieren. Andere Möbel aus Spanplatten oder mit Furnieren quellen zu stark auf und werden durch die Feuchtigkeit unbrauchbar.

Nasser Holzbalken und feuchte Fichtenbodenbretter

Holzbalkenkonstruktionen:

Holzbalken können gut Wasser aufnehmen, jedoch auf Grund ihrer Durchmesser verdrehen oder deformieren sie sich sehr selten. Allerdings kommt es häufiger zu Schimmelpilzwachstum, da die Balken durch Holzböden abgedeckt sind. Hohe Luftfeuchte, Wärme und Dunkelheit sind ein guter Nährboden. Holzbalken sind auch nach einer Trocknung voll nutzbar. Das Schimmelpilzwachstum wird durch die Trocknung beendet.

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Was passiert mit verzogenen Türen, Türrahmen und Fensterrahmen?

Was passiert mit verzogenen Türrahmen, Türen und Fensterrahmen ?

Schäden am Vollholz lassen sich gut reparieren.

Alte Holztürrahmen und Vollholztürblätter und Vollholzfensterrahmen:

Alte Tür- und Fensterrahmen mit Füllholz und Rahmenkonstruktion wachsen und quellen. Die Farbe blättert ab. Füllholz und Rahmenholz wachsen auf Grund ihrer unterschiedlichen Schichtstärke in verschiedene Richtungen. Nach der Trocknung können sich kleinere Spalte zeigen oder auch die unlackierten Stellen die vorher noch im Rahmen saßen. Jeder Tischler und Maler kann diese Rahmen reparieren und streichen und justieren.

Furnierholz saugt Wasser von der offenen Seite an.

Neue Holztürrahmen:

Neue Türrahmen aus Spanplatte mit Pressholz saugen an der offenen Bodenseite das Wasser auf und quellen stark. Das Furnier wird hochgedrückt. Der Rahmen kann auch nach einer Trocknung nur noch ersetzt werden. Er läßt sich zwar gut trocknen, jedoch ist die optische Beeinträchtigung nicht zu reparieren.

Das Türblatt hat Wasser gezogen und sich verfärbt.

Furniertürblätter:

Furnierte Leichtbautürblätter mit Wabenkern aus Pressholz oder Pappe saugen an der offenen Bodenseite das Wasser auf und quellen sehr stark. Die gesamte Tür wächst, verzieht sich quer zur Achse und läßt sich nicht mehr schließen. Der Schaden ist in der Regel nicht mehr zu reparieren.

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Folgeschäden an Musikinstrumenten

Folgeschäden an Musikinstrumenten

Hohe Luftfeuchtigkeit, leicht veränderte Temperatur und Trockenheit können den Klangkörper verstimmen

Musikinstrumente sind gegen Feuchtigkeit, Trockenheit und Wärme äußerst empfindlich. Handinstrumente sollten sofort aus der hohen Luftfeuchtigkeit entfernt werden, da die Feuchte in das Holz der Klangkörpers eindringt und dadurch das Instrument sich verziehen kann. Das gilt auch für größere, schwer zu bewegende Instrumente wie z.B. Klaviere. Lagern Sie die Instrumente in andere Bereiche Ihrer Wohnung um, die nicht von dem Wasserschaden und der folgenden Trocknung betroffen sind. Im Zweifelsfall lagern Sie die Geräte ganz aus Ihrer Wohnung.

Während der Trocknung sollten die Musikinstrumente ebenfalls aus dem zu trocknenden Bereich entfernt werden. Denn die Trockner entziehen die anfänglich aufgenomme Feuchtigkeit relativ schnell aus dem dünnen Holz was dem Instrument schaden könnte. Darüber hinaus herrscht während einer Trocknung häufig eine relative Luftfeuchte um 40% und weniger. Die Temperatur steigt in der Wohnung um einige Grad Celsius an. Beides ist nicht gut für den empfindlichen Klangkörper. Sollten Sie die Instrumente nicht auslagern können, ziehen Sie bitte einen Instrumentenhersteller zu rate und lassen Sie die Luftfeuchte überwachen.

Trotzdem wir ein Trocknungsfachbetrieb sind und unser Handwerk verstehen, können wir keine Haftung für Ihre Instrumente übernehmen, da schon die erste Anfangsfeuchte genügt, die Geräte zu verstimmen.

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Gehen Aufquellungen am Holz wieder zurück?

Gehen Aufquellungen am Holz wieder zurück ?

Feine, schmale Aufplatzungen bleiben nach der Trocknung noch übrig.

Aufquellungen am Holz gehen nur geringfügig zurück!
Wenn Wasser in Holz eindringt, beginnt das Holz zu wachsen und zu quellen. Selbst hohe Luftfeuchtigkeit dringt in Holzmöbel ein und läßt diese sich ausdehnen. Je wärmer es ist, desto größer die Quellungen.
Die Trocknung stellt die Ausgleichsfeuchte des Holzes von ca. 10-12% wieder her. Das Holz beginnt auch wieder zu schrumpfen und sich in seinen ursprünglichen Zustand zurückzubewegen, jedoch nicht gänzlich. Diese Endgröße behält das Holz bei. Auch in Zukunft wird es nicht weiter schrumpfen. Nach der Trocknung hat das Holz einen neuen, endgültigen Zustand erreicht.

Holzfußboden wird geschliffen und deutlich heller.

Durch Feuchteinwirkung aufgeschüsselte Holzbodenbeläge, speziell im unversiegelten Seitenbereich an Nut und Feder, bleiben verformt. Teilweise muss nach der Trocknung vom Fußbodenleger ein halbes oder ganzes Bodenbrett herausgeschnitten und der Boden passend zugeschnitten und heruntergedrückt werden. Die Holzböden sind dann komplett zu schleifen und neu zu versiegeln.

Möbelstücke schrumpfen ebenfalls wieder zurück und erreichen ihre Hauhaltsfeuchte. Allerdings kann dieser Schrumpfungsprozess dazu führen, dass die Holzfüllungen von Schranktüren anders schrumpfen als die sie umfassenden Rahmen. Das eine Holz hat sich in der Längsachse verzogen und das andere in der Querachse. Manchmal entstehen so kleine Spalten im Möbel.

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Teppichböden, Nadelfilzböden

Folgeschäden an Teppichböden, Nadelfilzböden

Nasse Teppichböden werden oft getrocknet und bleiben erhalten.

Nadelfilzböden lassen sich hervorragend trocknen. Sie sind offen für Dampfdiffusion. Sie bestehen aus einem homogenen Material und sind in der Regel sehr gut verklebt. Der Kleber übersteht eine umgehend eingeleitete Trocknung gut. Wenn alternative Systemtrocknungsmethoden nicht greifen und der Belag eingeschnitten werden muss, läßt er sich nahezu ohne Spuren wieder schliessen.

Teppichböden mit Geweberücken lassen sich ebenfalls gut trocknen. Allerdings besteht hier die Gefahr, dass der Geweberücken durch den Einfluss des Wassers schrumpfen kann. Dieses zeichnet sich allerdings schon in den ersten drei Tagen nach dem Wasserschaden ab.
Spannteppiche schrumpfen in fast allen Fällen und sind selten zu retten.

Naturteppiche können nur dann gerettet werden, wenn die Austrocknung sofort erfolgt. Durch zu langes Einwirken der Feuchtigkeit beginnt das Gerbemittel zu arbeiten und der Teppich zersetzt sich.

Teppichböden mit Schaumgummirücken sind in Abhängigkeit von ihrem Alter und dem Zustand des Gummirückens sowie des Verschleisses zu beurteilen.

Unter dem Teppichrücken sammelt sich Wasser.

Neue Oberbeläge lassen sich gut trocknen und können gerettet werden.Alte Beläge deren Gummirücken brüchig ist oder sich bereits vom Gewebe gelöst hat können natürlich auch getrocknet werden, jedoch ist es ratsamer diese Beläge herauszureissen und nach der Trocknung zu erneuern. In beiden Fällen darf das Wasser nicht zu lange auf den Kleber eingewirkt haben, da sich sonst der Kleber anlöst, unter dem Gummi verseift und seine Haftung verliert.

Lose verlegte Teppichböden mit Schaumgummirücken müssen in jedem Falle aufgenommen werden, um an das Wasser heranzukommen.

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PVC-, Linoleum-, Kunststoff-Oberbeläge

Folgeschäden an PVC-, Linoleum-, Kunststoff-Oberbeläge

Deutlich sichtbar drückt Feuchte durch die Fugen
Wasser + Kleber drücken duch Fugen

Fest verklebte, wasserdampfdichte Fußbodenoberbeläge aus PVC, Linoleum oder Gummi verhindern eine Austrocknung des Estriches. Sie nehmen keine Feuchtigkeit auf und lassen auch keine durch. Ihre Wirkung kommt einer Dampfsperre gleich. Sind die Fugen des Belages dicht genug, so ist eine Durchnässung des Unterbaus von dieser Seite unwahrscheinlich. Im Bereich der Fußleisten kann jedoch Wasser unter den Estrich in die Dämmung gelangen.

Wenn nach einem Wasserschaden das Wasser großflächig unter dem Estrich steht, dann sind diese Oberbeläge nur durch eine schnell eingeleitete Estrichtrocknung zu retten. Und nicht in jedem Fall ist damit auch wirklich garantiert, dass nicht doch schon in den Estrich hochgesogenes Wasser bis unter den Belag diffundiert und ihn hochdrückt. In aller Regel lassen sich jedoch die Schäden in Grenzen halten. Wenn Blasen entstanden sind, werden diese aufgeschnitten, der Estrich von oben getrocknet und später an diesen Stellen partiell neuer Belag verklebt.

Wenn mit der Trocknung der Holhräume unter dem Estrich zu spät begonnen wird, dann ist das Wasser großflächig unter die Beläge hochdiffundiert. Dort staut sich das Wasser, die wasserlöslichen Kleber verseifen zu einer milchigen, süßlich riechenden Schmiere.

Milchig verseifter Kleber verliert völlig die Klebekraft.

Der Belag verliert komplett seine Haftung zum Estrich. Eine Trocknung so eines geschädigten Bodenbelages ist sinnlos. Er kann nur noch vor der Trocknungsmaßnahme heruntergerissen werden.

Unsere Diagnostic-Serviceberater nehmen vor der Trocknung eine Prüfung vor und werden Sie kompetent beraten.

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Fliesenbeläge

Folgeschäden an Fliesenbelägen

Abplatzende Wandfliesen.
Der Gips quillt und drückt die Wandfliesen ab.
Quer durch die Bodenfliese geht der Riss.

Im Mörtelbett fest verlegte Fliesen nehmen auch nach längerer Durchfeuchtung keinen Schaden und bleiben fest mit dem Boden verbunden. Mit Fliesenklebern verlegte Fliesen, können sich nach zu langer Feuchtigkeiteinwirkung vom Untergrund lösen, da die Kleber verseifen. Deshalb ist eine Trocknung innerhalb der ersten 14 Tage nach einem Wasserschaden dringend anzuraten.

Glasierte Fliesen können in seltenen Fällen von unten durch die unglasierte Seite Feuchtigkeit aufsaugen. Diese Feuchte löst Mineralien aus der Fliese an, die sich dann unter der Glasur stauen und Verfärbungen oder Ränder bilden. Mit der Vakuum-System-Trocknung läßt sich dieses Phänomen weitgehend vermeiden. Anstatt vorgetrocknete Prozessluft in den Hohlraum unter den Fliesenboden zu pressen, wird die feuchte Luft aus der Dämmschicht und dem schwimmenden Estrich abgesaugt und abgeleitet. Voraussetzung ist natürlich auch hier ein zeitiger Beginn der Trocknungsmaßnahme.

Fliesen können durch das Arbeiten des Untergrundes reißen. Dämmstoffe, speziell Mineralwolle deformiert sich leicht nach einem Wasserschaden, so dass dünnere Estriche an einer Stelle der Estrichplatte einen Haarriss bekommen. Dieser Haarriss pflanzt sich bis zur aufgeklebten Fliese an die Oberfläche durch. Ist es zu einem Riss gekommen, so wird dieser während der Trocknung größer, weil die Estrichplatte durch Rückverformung, Begehung, Wärme und Trocknungsluft arbeitet und sich bewegt. Die Estrichplatte kann später verklebt werden. Die gerissenen Fliesen müssen eventuell herausgenommen und ersetzt werden. Diese Arbeiten sind im Falle eines Versicherungsschadens mit gedeckt.

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Bauteile mit ausgedehnten Sanierputzflächen

Sanierputzflächen müssen vor der Trocknung entfernt werden
Putzausblühungen und abgeschlagener Wandputz.
  • Sanierputzflächen lassen sich generell nicht trocknen, ohne den Putz zu entfernen.
  • Der Putz ist relativ dicht und lässt ein ungehindertes Abdampfen nicht zu.
  • Schäden werden oft zu spät erkannt, denn bei grösseren Flächen kann sich die Feuchte unbemerkt ausbreiten.
  • Sie tritt dann oberhalb bzw. an angrenzenden normalen Putzbereichen an die Oberfläche.
  • Dort kommt es zu den üblichen Feuchteerscheinungen, wie ablösende Tapeten, Ausblühungen und Schimmelpilz.
  • Es können sich aber auch besonders im Winter dort Stockflecken bilden, wenn die Wand hinter dem Sanierputz feucht ist, denn feuchte Bauteile sind deutlich kälter als trockene.
  • Eine mögliche schlechte Luftzirkulation beschleunigt diesen Vorgang erheblich.
  • Erfahrungen bei Messungen haben gezeigt, dass sich die Situation hinter Sanierputzflächen schwer beurteilen lässt.
  • Messungen mit Tiefensonden lassen absolut keinen Vergleich mit herkömmlichen Putzflächen zu, wenn man sich z.B. in einem vermeintlich trockenen normalen Putzbereich einen Bezugspunkt sucht.
  • Der Putz wirkt hinderlich wie eine dicke PVC- oder Linoleumschicht, durch die man auch schwer mit Sonden messen kann.
  • Am genauesten ist die Widerstandsmessung, in dem man die Elektroden durch den Putz bis in das Mauerwerk schlägt, oder Tiefenbohrungen zum Messen für lange Elektrodenspitzen anfertigt.

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Ab wann tritt Schimmelpilzwachstum auf?

Schimmelpilzbefall setzt sich nach relativ kurzer Zeit ein.
Endstadium von Schimmel und Schwammbefall.

Schimmelpilzwachstum kann bereits nach ein bis zwei Tagen einsetzen. Spätestens jedoch nach zwei Wochen.

Die idealen Wachstumsfaktoren sind folgende:

  • Sporen müssen vorhanden sein. In der Regel ist dies überall der Fall.
  • Hohe Luftfeuchtigkeit von 75% bis 95%, jedoch keine gesättigte Nässe. In zu nassem Milieu ensteht kein Pilzwachstum. In Trockenheit entsteht ebenfall kein Pilzwachstum.
  • Dunkelheit wird bevorzugt.
  • Warme, mittlere Temperatur zwischen 14 und 25°C. Kälte und Hitze behindern den Entstehungsprozess.
  • Stehende Luft.

Je mehr Faktoren erfüllt sind und diesen idealen Voraussetzungen entsprechen, desto schneller entsteht Schimmelpilz, im Sommer oft schon nach wenigen Tagen.

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Vorbereitungen zur Trocknung

Müssen alte Öl- und Latexfarben ab?

Müssen alte Öl- und Latexfarben von den Wänden runter?

Lackfarben bremsen den Trocknungsprozess. Lacke werfen Blasen und platzen ab.

Je dampfdichter eine Farbe ist, desto eher verhindert sie die Austrocknung. Wassersperrende Ölfarben, gummiähnliche, dampfdichte Latexfarben und Glasfasertapeten lösen sich nach einer Wanddurchfeuchtung mit geringem Aufwand teilweise großflächig beinahe von alleine ab.

Schimmelpilz wächst unter der Vinyltapete und schlägt sichtbar durch.

Der Dampfdruck der ausdiffundierenden Feuchtigkeit hat die Beläge bereits vom Putz angelöst. Wenn diese Anstriche nicht entfernt werden, so wird die Trocknung stark behindert, wenn nicht gar unmöglich gemacht. Ausserdem beginnt es zwischen Farbe und Putz zu schimmeln und dunkle Stockflecken schlagen sichtbar durch.

Abgerissene Tapete und aufgekratzte Oberfläche einer Vollgipswand.

Dort, wo sich die Anstriche und Beläge nur mit viel Aufwand ablösen lassen, genügt es auch, sie mit einer Nagelwalze aufzurauhen, damit die Feuchtigkeit ausdiffundieren kann.

Gleiches gilt natürlich auch für alle sperrenden Putze auf Wänden, sowie Putze, die sich bereits von der Wand abgelöst haben. Die millimeterdünne Hohlschicht zwischen altem Putz und der Wand unterbricht den kapillaren Wassertransport und wirkt wie eine Isolierschicht. Es wird nur der Putz getrocknet, nicht jedoch die Wand.

In vielen Fällen werden unsere Serviceberater von unseren Kunden gebeten, die Anstriche, Tapeten und Verputze nicht zu beschädigen. Natürlich sind wir bemüht, Ihnen entgegenzukommen und Ihr Eigentum so lange es geht zu schützen und zu bewahren. Auch unsere Diagnostic-Berater sind immer wieder im Zweifel und wollen Kosten sparen. Sollte sich jedoch nach einigen Tagen herausstellen, dass es zu keinem Trocknungserfolg kommt, so werden wir Sie informieren und neu entscheiden müssen.

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Wann muss Wandputz ab?

Wann muss Wandputz ab?

Alter, loser Wandputz sollte auf jeden Fall abgeschlagen werden. Die millimeterdünne Hohlschicht zwischen altem Putz und der Wand unterbricht den kapillaren Wassertransport und wirkt wie eine Isolierschicht. Es wird nur der Putz getrocknet, nicht jedoch die Wand. Die Trocknung dauert extrem lange oder schlägt fehl. Gleiches gilt natürlich auch für alle sperrenden Putze auf Wänden.

Folienzelt vor Ziegelwand mit abgeschlagenem Putz.

Immer wieder kommt es vor, dass alter Putz abgeschlagen wird und die feuchte Wand sofort neu verputzt wird. Häufig mit dem Argument, der frische Putz benötige die Wandfeuchte zum abbinden. Das ist grundsätzlich falsch. Wenn der alte Putz ab ist, sollte zuerst die freigelegte Wand gründlich getrocknet werden. Der frische Putz wirkt wie eine Sperrschicht und behindert die Trocknung der Wand erheblich. Der Kostenaufwand zur Trocknung wird damit meist verdoppelt.

Feuchtigkeit bleibt unter Glasfasertapete lange verborgen und muss zum Trocknen entfernt werden.

Gleiches gilt natürlich auch für alle absperrenden Öl- und Latexfarbaufträge sowie Glasfasertapeten. Selbst eine Rauhfasertapete mit dampfdurchlässiger Dispersionsfarbe verzögert die Trocknung.

In vielen Fällen werden unsere Serviceberater von unseren Kunden gebeten, die Anstriche, Tapeten und Verputze nicht zu beschädigen. Natürlich sind wir bemüht Ihnen entgegenzukommen und Ihr Eigentum so lange es geht zu schützen und zu bewahren. Auch unsere Diagnostic-Berater sind immer wieder im Zweifel und wollen Kosten sparen. Sollte sich jedoch nach einigen Tagen herausstellen, dass es zu keinem Trocknungserfolg kommt, so werden wir Sie informieren und neu entscheiden müssen.

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Wie reagieren dampfdichte PVC-Beläge?

Was geschieht mit fest verklebten, dampfdichten Belägen (PVC, Linoleum)

Fest verklebte, wasserdampfdichte Fußbodenoberbeläge aus PVC, Linoleum oder Gummi verhindern eine Austrocknung des Estriches zu 100 Prozent. Werden auf zu feuchtem, frisch verlegtem Estrich diese Oberbeläge zu früh verklebt, dann entsteht durch den Wasserdampfdruck der Restfeuchte an vielen Stellen eine Blasenbildung. Nach einigen Wochen ist der Druck so groß geworden, dass die Beulen bis zu 5 cm hoch sichtbar werden. Unter dem Belag beginnt der Kleber zu verseifen und zu faulen.

Blasen und Beulenbildung.

Wenn nach einem Wasserschaden das Wasser großflächig unter dem Estrich steht, dann sind diese Oberbeläge nur durch eine schnell eingeleitete Estrichtrocknung zu retten. Und nicht in jedem Fall ist damit auch wirklich garantiert, dass nicht doch schon in den Estrich hochgesogenes Wasser bis unter den Belag diffundiert und ihn hochdrückt. In aller Regel lassen sich jedoch die Schäden in Grenzen halten.

Lose PVC-Fliesen sind partiell entfernt worden.

Wenn Blasen entstanden sind, werden diese aufgeschnitten, der Estrich von oben getrocknet und später an diesen Stellen partiell neuer Belag verklebt.

Wird mit der Trocknung der Holhräume unter dem Estrich zu spät begonnen wird, dann ist das Wasser großflächig unter die Beläge hochdiffundiert. Dort staut sich das Wasser, die wasserlöslichen Kleber verseifen zu einer milchigen, süßlich riechenden Schmiere.

Kleber verseift und verliert seine Bodenhaftung.

Der Belag verliert komplett seine Haftung zum Estrich. Eine Trocknung so eines geschädigten Bodenbelages ist sinnlos. Er kann nur noch vor der Trocknungsmaßnahme heruntergerissen werden.

Unsere Diagnostic-Serviceberater nehmen vor der Trocknung eine Prüfung vor und werden Sie kompetent beraten.

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Wasserschadenursache vorher beseitigen.

Muss die Ursache des Wasserschadens vor der Trocknung beseitigt sein?

Gasleckortung zur Feststellung eines Rohrbruches.
Display der Gasanzeige

Grundsätzlich muß vor Beginn von Austrocknungsmaßnahmen die Ursache des Wassereinbruches erkannt und beseitigt sein. Es hat in aller Regel keinen Sinn eine Trocknung zu beginnen, wenn die Ursache des Wasserschadens nicht beseitigt ist. Dieses führt nur zu ständig nachlaufenden Wasser und verzögert die Trocknung um viele Tage.

In einigen seltenen Fällen allerdings wird mit der Trocknung bereits vor der Leckortung begonnen, um die Herkunft des Wassers zu lokalisieren. Sind z.B. alle Rohrleitungen des Hauses überprüft worden und es ist keine Leckstelle vorhanden, so kann mit der Trocknung nachgewiesen werden, dass die neue Feuchtigkeit von aussen kommt und in welchen Räumen sie zuerst auftritt. Das erspart Ihnen dann Ihre ganzen Fundamente rund um Ihr Haus freizulegen.

In der Regel muss wie gesagt eine Leckstelle geortet und die Undichtigkeit behoben sein. Doch ohne technische Hilfe sind Wassereinbrüche in Decken, Wänden oder Böden nur schwer zu lokalisieren.

Druckverlust am Heizungskreislauf wird überprüft.

Dies gilt vor allen Dingen bei Rohrbrüchen, undichten Abwasserleitungen oder Leckagen in Heizungsrohren beziehungsweise in Fußbodenheizungen. Mit Hilfe modernster Infrarotkameras, Endoskopen oder Horchgeräten sowie auch durch Abdrücken mittels Druckluft oder Wasserpumpe ermitteln die SPEIDEL-Baudiagnostiker sowohl die Schadensstelle als auch Lage und Verlauf von verlegten Rohren in Wand und Boden.

Unsere Thermografen finden die verborgenen Leckstellen an Fußbodenheizungen im Estrich

Bei nicht mehr zu beschaffenden Fliesen oder teureren Bodenbelägen sollte vor großflächigen Stemmarbeiten durch den Installateur die Thermographie zur Leckortung eingesetzt werden.

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Was geschieht mit meiner Einrichtung?

Was geschieht mit meiner Wohnungseinrichtung? Beräumung?

Türblätter werden zum Schutz vor Wasser auf Holzklötzen hochgesetzt.

Ihre Möbel müssen nur in den seltensten Fällen ausgelagert werden. Wichtig ist, dass sofort nach dem Eintritt des Wasserschadens die Möbel auf Holzklötzen hochgestellt werden. Es muss verhindert werden, dass die Einrichtungsgegenstände Wasser vom Boden aufsaugen können.

Wertvolle und empfindliche Ausrüstung wird gegen Feuchte und Staub geschütz
Wohnzimmerschränke und Polstermöbel können während der Trocknung mit Folie abgedeckt werden.

Für die Austrocknung selber benötigen wir nur sehr wenig Platz. Die Trocknungsgeräte sind klein und können überall einen Platz finden. Für die Einblasöffnungen der Trockenluft in die Hohlräume der Böden, oder Wände müssen teilweise Möbel verschoben werden, um an die passenden Stellen heranzukommen. Das erledigen unsere Trocknungstechniker völlig selbstständig ohne Sie damit zu belasten. Dort, wo Möbel durch Wasser oder Verunreinigungen beschädigt werden können, decken wir diese mit Baufolie vorher ab.

Wenn Teppichböden abgängig sind, so zerschneiden wir diese um die Möbel herum. In der Folge ist dann der restliche Belag zu entfernen.

Wenn jedoch Wände durchfeuchtet sind und davor Bilder hängen, Wandschränke Regale oder Couch-Garnituren stehen, so müssen die Wände freigeräumt werden. Mindestens sollten die Möbel 15-20 cm Abstand von der Wand haben. Geschieht dieses nicht, so findet keine Luftzirkulation hinter den Gegenständen und damit keine Trocknung statt. Im Gegenteil: Es besteht die Gefahr, dass die Möbel, Gardinen und andere Einrichtungsgegenstände selber verschimmeln. Dieses gilt besonders für Kellerräume, die oft mit Regalen an den Wänden zugestellt sind. Die Regale können stehen bleiben, aber den Inhalt müssen Sie unbedingt freiräumen.

Wir trocknen nur soweit, bis eine normale Raumfeuchtigkeit erreicht ist. Damit stellen wir sicher, dass Bausubstanz und Einrichtung nicht übermäßig trocken werden und eventuell Schaden nehmen.

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Alles was Sie zur Trocknung eines Wasserschadens wissen müssen

Trocknen - aber wie? Mit Wärme trocknen?

Trocknen - aber wie? Mit Wärme trocknen?

Trocknungsgerät auf nassen Teppichboden

Wärme allein kann den Trocknungsprozess nicht beschleunigen. Ist die Luft in den nässegeschädigten Räumen erst einmal mit Feuchtigkeit gesättigt, trocknet nichts mehr. Eine effektive Trocknung kann nur erfolgen, wenn die überschüssige Luftfeuchtigkeit der Raumluft entzogen wird, so dass diese das Bestreben hat, erneut wieder Wasser aufzunehmen. Wir stellen modernste Trockengeräte auf, die die feuchte Luft ansaugen, der Luft die Feuchte entziehen und die entfeuchtete Luft wieder an den Raum abgeben. Sie reichert sich dann mit Feuchtigkeit aus den nassen Wänden, Decken und Böden an und trocknet schnell, schonend, perfekt. Die ideale Raumtemperatur dabei ist 15°C bis 25°C.

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Was ist natürliche Trocknung?

Was ist natürliche Trocknung?

Die natürliche Bauwerkstrocknung geschieht sehr langsam durch den ständigen Luftaustausch im Bauwerk. Klassischerweise mit Sonne und viel Wind durch Öffnen der Fenster und Türen. Bei dieser Methode dauert die Trocknung unbestimmte Zeit. Durch zusätzliches Heizen kann der Austrocknungsprozess noch beschleunigt werden, jedoch stehen hier der Aufwand an Energiekosten in keinem Verhältnis zum Ertrag an Trocknungs-beschleunigung.

Die erzeugte warme Luft soll nur Wasserdampf aufnehmen und dann schnell zum Fenster abziehen. In unserer heutigen Gesellschaft ist dieses unter ökologischen Gesichtspunkten reine Energieverschwendung. Ausserdem ist das Weiterarbeiten für die Bewohner unter derartigen Zugluftverhältnissen nicht gerade gesund. Es muss auch berücksichtigt werden, dass eine effektive Trocknung nur tagsüber stattfinden kann, da durch den Temperaturabfall in der Nacht die relative Luftfeuchte immer wesentlich höher als am Tage ist. Deshalb kann die Luft fast keine weitere Feuchtigkeit aus dem Bauwerk aufnehmen. Pilzbefall in wenig belüfteten Bereichen ist zwangsläufig die Folge. Darüber hinaus stellt sich die Frage nach einer Verschlechterung der Bauteile bis hin zu Bauschäden durch die ständig schwankenden Witterungseinflüsse.

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Was versteht man unter künstlicher, technischer Trocknung?

Was versteht man unter künstlicher, technischer Trocknung ?

Bei der künstlichen Bautrocknung wird in dem Gebäude durch den Einsatz von Kondensations- oder Adsorbtions-Trocknern ein Raumklima ähnlich wie im Frühjahr erzeugt. Kondensationstrockner (Kältetrockner) senken die Luftfeuchtigkeit im Raum auf minimal 40-45% relative Luftfeuchte herab. Die Adsorber können die Raumluft wesentlich niedriger auf minimal 5-10% r.F. herabsenken. Durch das schnelle Herabsenken der rellativen Luftfeuchte der Raumluft ist diese bestrebt, wieder ihren normalen Ausgleichsfeuchtewert zu erreichen.

Trockene Raumluft entfeuchtet auch Aktenlager schnell.

Die trockene Raumluft nimmt also schnell wieder Feuchte auf, die sie nur an den feuchten Oberflächen der Wände, Böden und Decken findet. Durch den Einsatz von Turbo-Gebläsen kann die Verdunstung an der Oberfläche noch wesentlich beschleunigt werden und so die Trocknungszeit verkürzen. Üblicherweise genügen für die klassische Bautrocknung Kondenstrockner. Dadurch kann das Bauwerk gleichmäßig und schonend trocknen, ohne dass diese zwangsweise Trocknung Auswirkungen auf die Baumarterialien oder die im Hause weiterarbeitenden Personen hat. Die Wärme, die die Aggregate der Trockner erzeugen, bleibt ausschließlich in den zu trocknenden Räumen und fördert die Austrocknung zusätzlich. Ganz im Gegensatz zu den tageszeitlichen Klimaschwankungen bei der natürlichen Trocknung arbeitet ein

Estrichtrocknung mit Microdüsen und Trocknungsanlage

Kondensationstrockner oder Adsorbtionsrotor Tag und Nacht bei konstantem Austrocknungsklima. Für die Austrocknung von Hohlräumen ist die technische Systemtrocknung unumgänglich. Hier ist es Stand der Technik mit der absolut trockenen Prozessluft der Adsorptionstrockner in Kombination mit druckerzeugenden Seitenkanalverdichtern zu trocknen.

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Müssen Hohlräume getrocknet werden, wenn oberflächlich alles trocken ist?

Müssen Hohlräume getrocknet werden, wenn oberflächlich alles trocken ist?

Ja ! Auf jeden Fall. Das Wasser läuft innerhalb von wenigen Sekunden bis Minuten über einige, wenige Stellen in den Hohlraum und sammelt sich dort. Welches sind solche nicht sichtbaren Hohlräume, unter die das Wasser läuft:

  • Dämmschichten unter schwimmenden Estrich
  • Kellergeschosse die gegen aufsteigende Feuchte abgeklebt sind
  • Holzbalkendecken mit Einschub aus Lehm oder Schlacke in Altbauten
  • Schwingböden von Sporthallen Kegel- und Bowlinganlagen
  • Doppelschaliges Aussen-Mauerwerk
  • Trockenbauwände aus Gipskartonplatten
  • von innen ausgebaute und isolierte Dachgeschosse
  • Flachdächer
  • Balkone und Terrassen

Ist das Wasser erst einmal dort eingedrungen, kann es von alleine nicht mehr verdampfen oder verdunsten.

Wasser steht einige Zentimeter in der Dämmschicht unter dem Estrich.
Völlig aufgeweichter und mürber Vollgipsstein.
Feuchter und verrosteter Wandsockel.

Eine natürliche Austrocknung ist entweder erst nach vielen Monaten zu erwarten oder wie z.B. bei Flachdächern oder unter Gußasphalt gar nicht.

Die sichtbare Problematik stellt sich erst nach einigen Tagen ein, wenn die Feuchtigkeit aus den Hohlräumen durch angrenzendes Mauerwerk kapillar angezogen wird und dort versucht auszudiffundieren. Findet keine Zwangstrocknung statt, so sind schwere Folgeschäden die absolute Regel:

  • Feuchte steigt hinter den Fussleisten in der Wand empor.
  • Fussleisten aus Holz modern, aus Plastik schwitzen an den Rückseiten.
  • Schrauben und Nägel rosten.
  • Auf den Tapeten etc. entsteht starkes Schimmelpilzwachstum.
  • Der Wandputz, speziell Gipsputz, wird zersetzt und mürbe.
  • Gipskartonplatten ziehen das Wasser hoch und schimmeln.
  • Der Pilzbefall dringt tiefer ins Mauerwerk ein.
  • Holzböden und Parkett beginnen, sich zu schüsseln bzw. es kommt zu Verwerfungen bis zu 1 m Höhe.
  • Dickes Fischgrätenparkett wächst und schiebt die Wände zur Seite.
  • Klebstoffe der Bodenbeläge beginnen zu verseifen.
  • Fliesenbeläge platzen ab.
  • Dampfdichte Beläge, z.B. aus PVC, werden in Blasen hochgedrückt.
  • Eckschutzschienen und metallene Türrahmen beginnen zu rosten.
  • Vorräte verrotten schneller.
  • Holzvertäfelungen verrotten von der Rückseite.
  • Holzmöbel und Holzeinbauten werden in Mitleidenschaft gezogen.
  • Im Winter kann der Frost das Mauerwerk sprengen und der Wandputz platzt ab.
  • Alle stählernen Rohrleitungen im Hohlraum beginnen zu verrosten.
  • Mikroben- und Bakterienwachstum entsteht und die Gefahr von Allergien tritt auf.
  • Lange Zeit unter Folie eingeschlossenes Wasser beginnt zu faulen.
  • Ungeziefer wie Spinnen, Kellerasseln, Silberfische, besiedeln den Bau.
  • Echter Hausschwamm kann nach einiger Zeit am feuchtem Holz entstehen.
  • Der Dämmfaktor verändert sich. Die Wärmedämmung verringert sich oder ist nicht mehr wirksam.

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Jeder Bau ist anders gebaut und reagiert auch anders auf einen Wasserschaden auf Grund der unterschiedlichen Baustoffe. Nur, einen Wasserschaden zu ignorieren, hilft jedoch in keinem Falle.

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Wie werden nasse Hohlräume z.B. schwimmender Estrich oder nasser Lehm in Holzbalkendecken getrocknet?

Wie werden nasse Hohlräume unter z.B. schwimmenden Estrich oder nasser Lehm in Holzbalkendecken getrocknet?

In den nassen Holzdecken bzw. Fußböden, in den Estrich werden wenige kleine Löche gebohrt, bis in den Lehmeinschub oder in die Dämmschichten. Unter dem Estrich stehendes Wasser saugen wir ab. In der Trocknungsanlage wird die Raumluft getrocknet, erwärmt und durch flexible Schläuche unter Druck in die durchnässten Hohlräume geleitet. Die Luft reichert sich dort mit Feuchtigkeit an, wird durch Randfugen, Ritzen oder Hilfsbohrungen wieder in den Raum geleitet und erneut getrocknet. Dieser Kreislauf wiederholt sich, bis alles trocken ist.


trockener Luftstrom       

feuchter Luftstrom
1     Trockner für Prozessluft        8    Beton
2Luftverdichter9Fußbodenheizung
3Luftschlauch 12 mm 10Warmwasser
4Bodenadapter11Kaltwasser
5Estrich12Wandputz
6Dämmschicht13Mauerwerk
7Randstreifen

 

Die Bohrlöcher verschliessen wir wieder fachgerecht. In seltenen Fällen müssen einzelne, angebohrte Fliesen oder angeschnittene Teppiche von Fachbetrieben repariert werden. In der Regel werden die Oberbeläge jedoch durch unsere differenzierten Spezialtrocknungsverfahren erhalten.

Geschickt plaziertes Bohrloch

Damit Fussbodenheizungen nicht beschädigt werden, orten wir sie vorher thermografisch. Estrich- und Deckentrocknung nach diesem System garantieren in der Regel, dass Dämmstoffe wieder wirkungsvoll gegen Trittschall und Wärmeverluste schützen.

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Wie trocknen nasse Wandflächen und Verbundestriche?

Wie trocknen nasse Wandflächen und Verbundestriche?

Kondensationstrockner zur Raumluftentfeuchtung.

Hat sichWasser nur oberflächlich verbreitet, genügt es, in den feuchten Räumen Trocknungsgeräte aufzustellen, die die Raumluft trocknen. Ein bewährter Kreislauf:

Feuchte Wände geben Wasser an die Raumluft ab, die Raumluft wird getrocknet, Wände, Decken und Böden geben wieder Wasser ab, die Maschinen trocknen die Luft so lange, bis die durchnässten Baukörper wieder trocken sind. Je nach Durchfeuchtungsgrad dauert eine solche Trocknung 5-15 Tage.

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Wie lange dauert die Montage einer Estrich- oder Holzdeckentrocknung?

Wie lange dauert die Montage einer Estrich- oder Holzdeckentrocknung ?

Reibungslose Montage durch gut geschulte Techniker.
Rund ums Wartezimmer sauber verlegte Luftschläuche garantieren volle Bewegungsfreiheit.

Die Installation unserer Trocknungsanlagen erfolgt zügig und dauert je nach zu trocknender Fläche zwischen 2-5 Stunden. In der Regel ist die System-Trocknung also in einem halben Tag bei Ihnen aufgebaut.

Wir bitten schon jetzt um Ihr Verständnis, falls wirdurch unsere Montagearbeiten Ihren Tagesrhytmus durcheinander bringen sollten.

Die bei Ihnen installierten Schläuche verlegen wir so geschickt, dass Sie sich nach wie vor frei bewegen und Ihre Wohnung bzw, anderen Räumlichkeiten weiter nutzen können.

Die Geräte plazieren wir so, dass die Geräuschentwicklung so wenig als möglich stört. Trotzdem lassen sich für die Dauer der Entfeuchtung gewisse Behinderungen nicht gänzlich vermeiden.

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Sind Böden und Teppiche, Fliesen und Parkett zu retten?

Sind Böden und Teppiche, Fliesen und Parkett zu retten?

Zerstörungsfreie Trocknung durch Randstreifen Installation.

Ob klassische Raumtrocknung oder Hohlraum-Trocknung: wir sorgen dafür, dass Ihre Wohnung nicht noch weiter beschädigt wird. Wertvoll geklebte oder lose verlegte Teppichböden, Parkett oder Kunststoffbeläge werden nach Möglichkeit getrocknet und erhalten.

Mit den uns heute zur Verfügung stehenden Spezial-SystemTrocknungs-Verfahren ist es möglich, die Oberbeläge, Parkett und Fliesen zu retten. Nur in Ausnahmefällen, wenn die Verfahren nicht mehr anwendbar sind, müssen die Oberbeläge vorsichtig angeschnitten oder geöffnet werden. Selbst dann sind die Beschädigungen flächenmäßig sehr klein und können vom Fachmann professionell und schonend repariert werden.

Die Speidel-Estrichtrocknungs-Techniken sind:

Vakuum -System (Trocknung durch Absaugung über einzelne Bohrungen)
Micro -System (Trocknung mit Bohrungen über die Fugenkreuze ab 5 mm)
Randfugen -System (Trocknung über die Dehnungsfugen im Wandbereich)
Eckschiebe -System (Teppichböden werden nur im Randbereich hochgezogen)
Diagonal -System (Trocknung vom Nebenraum mit Bohrungen diagonal durch die Wand)
Externes -System (Bohrungen von unten durch darunterliegende Betondecke)
Fliesenabhebe -Technik       (Zerstörungsfreies Entfernen von Fliesen)


Oft sind die Bodenbeläge aber durch den Wasserschaden so stark beschädigt, dass sie ersetzt werden müssen. Klebstoff kann zum Beispiel verseifen - der Belag löst sich. In diesem Fall muss neu verlegt werden.

Wenn Teppiche nicht mehr zu retten sind, ist es sinnvoller sie vor der Trocknung zu entfernen.

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Müssen Teppichoberbeläge bei einer Estrichtrocknung aufgeschnitten werden?

Müssen Teppichoberbeläge bei einer Estrichtrocknung aufgeschnitten werden?

Der kleine Dreieckschnitt im PVC kann nach der Estrichtrocknung verklebt werden.

Mit den uns heute zur Verfügung stehenden Spezial-Systemtrocknungs-Verfahren ist es in der Regel nicht mehr notwendig, die Teppichoberbeläge aufzuschneiden oder die Fliesen anzubohren. Nur in Ausnahmefällen, wenn diese Verfahren nicht mehr anwendbar sind, müssen die Oberbeläge angeschnitten oder geöffnet werden.

Selbst dann sind die Beschädigungen flächenmäßig sehr klein und können vom Fachmann professionell repariert werden.

Vakuum -System (Trocknung durch Absaugung über einzelne Bohrungen)
Micro -System (Trocknung mit Bohrungen über die Fugenkreuze ab 5 mm)
Randfugen -System (Trocknung über die Dehnungsfugen im Wandbereich)
Eckschiebe -System (Teppichböden werden nur im Randbereich hochgezogen)
Diagonal -System (Trocknung vom Nebenraum mit Bohrungen diagonal durch die Wand)
Externes -System (Bohrungen von unten durch darunterliegende Betondecke)
Fliesenabhebe -Technik       (Zerstörungsfreies Entfernen von Fliesen)

 

Die Speidel-Diagnostic-Serviceberater werden Ihnen selbstverständlich immer das für Ihr Objekt schonendste Trocknungsverfahren anbieten. Wir wollen Ihre Werte erhalten und Ihnen Kosten sparen.

  

PVC-Oberbelag ist luftundurchlässig. Feuchte staut sich, der Kleber verseift und Blasen bilden sich.

In einigen wenigen Fällen läßt sich eine Erneuerung des Bodenbelages leider nicht umgehen. Das gilt z.B. wenn der Klebstoff durch den Wassereinfluß verseift ist. Oder, ein besonders heikler Fall, der Estrich ist auch durchfeuchtet und der Bodenbelag luftundurchlässig.

Dann kann der Estrich nicht getrocknet werden, weil er weder von oben über die Raumentfeuchtung, noch von unten wegen der luftdichten Abdeckfolie über der Dämmung von der Trockenluft erreichbar ist. In diesem Fall muß der Bodenbelag vor der Austrocknung entfernt werden. Wird der Belag erst nach der Austrocknung der Dämmung entfernt, ist eine Neuverlegung erst nach Austrocknung des nassen Estrichs möglich.

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Wer stellt den Strom bereit? Welchen Strom muss ich bereitstellen?

Wer stellt den Strom bereit ? Welchen Strom muss ich bereitstellen ?

Ist Wasser in der E-Anlage wird Notstrom neu gelegt.
Nicht immer langt der Strom während der Trocknung für alle.

Unsere Trocknungsgeräte werden, wie jedes andere Elektrogerät auch, mit Strom betrieben. Für die Dauer der Trocknung müssen wir Sie bitten, uns entsprechende Anschlußmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. In der Regel reicht die in Ihrer Wohnung anliegende Stromversorgung aus. Die Geräte benötigen 230 Volt Wechselstrom. Also ganz normale Schukostecker. Ein oder zwei getrennte Sicherungskreise, abgesichert mit 16 Ampere oder höher. Die benötigte Leistung variiert natürlich mit der Menge der eingesetzten Geräte. Im Minimum wird 1,0 kWh , häufig werden jedoch 3,0 - 5,0 kW benötigt. Unsere Diagnostic-Serviceberater werden Sie informieren, wenn der Strom nicht ausreichen sollte. Ein Fachbetrieb muß dann zusätzlich Anschlußmöglichkeiten installieren. Dabei können wir Ihnen duch die Benennung geeigneter Handwerksbetriebe in Ihrer Nähe helfen. So stellen wir sicher, das nur geprüftes und gewartetes Elektromaterial mit den entsprechenden Querschnitten verwendet wird und tragen die volle Verantwortung für den fachgerechten Anschluß unserer Geräte.

In den Fällen, wo die elektrische Anlage durchfeuchtet ist und nicht mehr zugeschaltet werden kann, muss eine Notversorgung für die Dauer der Trocknung hergestellt werden, bis Ihre Installation wieder nutzbar und trocken ist.

Bitte beachten Sie, daß bei einer Zuschaltung weiterer großer Stromverbraucher wie Waschmaschine, Wäschetrockner, Heizgebläse usw., Ihre elektrische Absicherung unter Umständen dann nicht mehr ausreicht und überlastet ist.

Ihre Keramikeinsätze werden schmelzen oder der Sicherungsautomat springt heraus. In diesen Fällen müssen Sie entweder zeitweilig die Trocknungsgeräte ausstellen und Ihre Gerätschaften betreiben, was jedoch zur Verlängerung der Trocknungszeit führen kann. Die Stromzufuhr erhöhen zu lassen oder ganz einfach Ihre Geräte für 14 Tage bitte einmal nicht nutzen.

Der von unseren Geräten verbrauchte Strom wird mittels Betriebsstunden- und Stromzähler aufgezeichnet und dem Auftraggeber nach Abschluß der Arbeiten auf der Rechnung in kW angegeben. Die Stromkosten werden Ihnenvom Hauseigentümer bzw. von der Versicherung bezahlt.

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Wieviel Kilowatt Stromleistung ist in der Wohnung vorhanden?

Wieviel Kilowatt Stromleistung ist in der Wohnung vorhanden?

Die Anzahl der in Ihrer Wohnung montierten Steckdosen sagt gar nichts darüber aus, ob auch tatsächlich soviel Kilowatt an Leistung herausgezogen werden kann. Entscheidend ist die Absicherung des Stroms, die in Ampere angegeben wird. Die Keramikschmelzeinsätze oder Sicherungsautomaten haben auf der Rückseite ein kleines Metallplättchen in einer bestimmten Farbe. Anhand dieser Farbe können Sie selber aus der folgenden Tabelle ablesen, wieviel Strom Ihnen entweder die ganze Stromverteilung liefern kann oder auch jede einzeln abgesicherte Steckdose in Ihrer Wohnung.

Circa-Berechnung der Kilowatt von Ampere
Farbe Ampere Teiler = KW/230V
Wechselstrom
X Phasen = KW/400Volt
Drehstrom
grün 6 A :5 = 1,2 KW X 3 = 3,0 KW
rot 10 A :5 = 2,0 KW X 3 = 6,0 KW
grau 16 A :5 = 3,0 KW X 3 = 9,0 KW
blau 20 A :5 = 4,0 KW X 3 = 12,0 KW
gelb 25 A :5 = 5,0 KW X 3 = 15,0 KW
schwarz 35 A :5 = 7,0 KW X 3 = 21,0 KW
silber 50 A :5 = 10,0 KW X 3 = 30,0 KW
rotbraun 63 A :5 = 12,5 KW X 3 = 37,5 KW
gelb 125 A :5 = 25,0 KW X 3 = 75,0 KW

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Was ist bei der Wartung der Entfeuchter zu beachten?

Was ist bei der Wartung der Entfeuchter zu beachten?

Der Abluftschlauch transportiert warme, feuchte Luft ins Freie. Der Adsorber arbeitet vollautomatisch.
Die Auffangwanne hat eine magnetische Überlaufsicherung. Der Trockner steht zusätzlich noch in einer Plastikwanne.
Auffangwanne alle 1-2 Tage herausheben und als normales Wasser weggießen.

Die meisten unserer Trocknungsgeräte arbeiten vollautomatisch und bedienungsfrei. Feuchte Luft wird mit einem Abluftschlauch durch ein gekipptes Fenster nach aussen geleitet, ähnlich wie bei einem Wäschetrockner. Diese Geräte können unbeaufsichtigt bleiben. Sie können sogar während der Trocknung in Urlaub fahren.

Kondensationstrockner entziehen der Luft ebenfalls Feuchtigkeit, sammeln das Wasser aber in einem Behälter an der Rückseite oder außerhalb des Gerätes. Das hat Vor- und Nachteile: Einerseits können Sie genau beobachten, wieviel Wasser täglich anfällt und wann kein Wasser mehr kommt. Andererseits müssen die Wasserbehälter regelmäßig von Zeit zu Zeit geleert werden. Je nach Behältergröße und Feuchtigkeitsanfall entweder täglich oder alle 2-3 Tage.

Das Entleeren des Behälters ist nicht im Leistungsumfang enthalten.Unser Techniker zeigt Ihnen, wie leicht das geht. Das Wasser wird als normales Abwasser weggegossen. Falls Sie es einmal vergessen sollten: Die für Trocknungsmaßnahmen in Haushalten bzw. Büro oder Gewerberäumen eingesetzten Geräte haben einen Sicherheitsschalter und stellen sich bei vollem Wasserbehälter automatisch ab. Bis zur nächsten Entleerung bleibt das Gerät dann allerdings ausser Betrieb. Deshalb ist die regelmäßige Entleerung wichtig, um die Austrocknungsdauer nicht unnötig zu verlängern.

Ansonsten sind alle unsere Geräte gesichert und wartungsfrei. Sie sind für den Dauerbetrieb konstruiert und laufen mit 230 Volt Strom aus der Steckdose. Für eventuelle Fragen erhalten Sie für jedes Gerät eine Bedienungsanleitung.

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Können die Trockner auch in meiner Abwesenheit laufen?

Können die Trockner auch in meiner Abwesenheit laufen?

Ja ! Die Geräte sind für den Dauerbetrieb konzipiert, so dass sie Tag und Nacht über Wochen in Ihrem Haus laufen könnten. Jedes Gerät hat eine eigene Geräte- sicherung, viele haben einen Schutzmechanismus gegen thermische Überhitzung, unsere Sicherungs- und Stromzählerkästen haben einen eingebauten Fehlerstromschutz. Und schließlich sind letztendlich auch noch die Sicherungen Ihres Hausanschlusses oder des Baustromanschlusses vorgeschaltet.

Sie integrierte elektronische Steuerung schützt Sie zuverlässig.

In mehr als 40 Jahren professioneller Trocknung ist es bisher zu keinem Schaden gekommen. Alle unsere Trocknungstechniker sind geschulte Elektriker und wissen, wie man mit Strom umzugehen hat.

Sie können also unbesorgt das Haus täglich verlassen. Sie können unbesorgt für einige Tage zu Verwandten ziehen. Sie können auch gern für Wochen in den Urlaub gehen, während die Geräte Ihr Zuhause trocknen.

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Kann auch während eines längeren Urlaubes getrocknet werden?

Kann auch während eines längeren Urlaubes getrocknet werden?

SPEIDEL-Adsorber enfeuchten vollautomatisch im Dauerbetrieb.
Der Kondenstrockner kann auch an eine automatisch abpumpende Sauganlage angeschlossen werden.

Ja ! Die meisten unserer Trocknungsgeräte arbeiten vollautomatisch und bedienungsfrei. Die Geräte sind für den Dauerbetrieb konzipiert. Feuchte Luft wird mit einem Abluftschlauch durch ein gekipptes Fenster nach aussen geleitet, ähnlich wie bei einem Wäschetrockner. Diese Geräte können unbeaufsichtigt bleiben. Sie können sogar während der Trocknung in Urlaub fahren.

Nach 7-10 Tagen müssen wir in aller Regel eine erste Kontrollmessung des Trocknungsfortschrittes machen. Hierzu benötigen wir ebenfalls Zugang zu den Räumen, in denen unsere Trocknungsanlagen stehen. Hier würde es genügen, wenn wir einen Besuchstermin mit einer Person Ihres Vertrauens abstimmen könnten.

Falls Sie also einen Urlaub geplant hatten, möchten wir Ihnen auf jeden Fall dazu raten, abzureisen. Schon alleine um Ihre Nerven zu schonen und den Unannehmlichkeiten, die eine Trocknung mit sich bringt, auszuweichen. Häufig ist die Trocknung nach Ihrer Rückkehr aus dem Urlaub beendet.

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Welche Raumtemperatur entsteht während der Trocknung?

Welche Raumtemperatur entsteht während der Trocknung?

Die Kondensationstrockner verbrauchen Strom, um Kälte für die Vereisung der Feuchte zu produzieren.
Die Adsorbtionstrockner produzieren Hitze, um die Feuchtigkeit aus dem Trocknungsrotor herauszulösen.
Seitenkanalverdichter komprimieren die Luft und erzeugen dabei Reibungswärme. Stand der heutigen Technik ist, dass alle eingesetzten Geräte Strom verbrauchen und einen Teil der elektrischen Energie in Form von Wärme wieder an den Raum abgeben.
Dadurch erhöht sich die Raumtemperatur zwischen +3°C bis zu maximal +10°C.

An kalten Tagen können Sie die Heizung drosseln, ideal ist eine Raumtemperatur von 20-25°C.
In den Sommermonaten lüften Sie bitte täglich 2-3 mal kurz und gründlich, wenn die Temperatur zu hoch ansteigt. Aber schliessen Sie die Fenster anschliessend bitte wieder fest, sonst verzögert feuchte Aussenluft die Trocknung.

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Welche relative Luftfeuchte entsteht in meinen Räumen? Wie wird gemessen?

Welche relative Luftfeuchte entsteht in meinen Räumen ? Wie wird gemessen?

Professionelles Luftfeuchtigkeitsmessgerät M4050.

Anhydrit - Estrich neigt nach zu langer Feuchteeinwirkung von 2-4 Wochen zum
Verfall, und ist dann nicht mehr zu sanieren. Eine kostengünstige Sanierung nach der Speidel Systemtrocknung ist nur in den ersten Tagen nach einem
Wasserschaden gewährleistet, solange die Festigkeit noch vorhanden ist und keine Zersetzung eingesetzt hat. Wird diese Frist überschritten, so wird der Anhydritestrich weich und unbrauchbar. Folge: Kostspieliges Herausreißen und Neueinbringung des Estriches.

In den meisten Fällen messen wir den Trocknungsfortschritt nach der ersten Trocknungswoche und überprüfen dabei auch Ihr Raumklima.

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Nehmen Möbel und Einrichtungsgegenstände durch die Trocknung Schaden?

Nehmen Möbel und Einrichtungsgegenstände durch die Trocknung Schaden?

Für die kontinuierliche Beobachtung eignet sich der Trommelschreiber am Besten.
Lebensmittel und Weine sollten nicht zu trocken und warm werden.

Wir trocknen nur soweit, bis eine normale Raumfeuchtigkeit erreicht ist. Damit stellen wir sicher, dass Bausubstanz und Einrichtung nicht übermäßig trocken werden und eventuell Schaden nehmen. Ihre Holzmöbel vertragen die kurzfristige Temperaturerhöhung. Auch die trockene Strömungsluft schadet nicht. Während einer Trocknung kann mit hochempfindlichen elektornischen Thermo-Hygrographen die relative Luftfeuchte kontrolliert und genau protokolliert werden.

Bei empfindlichen Einrichtungsgegenständen ist es besonders wichtig, daß die relative Luftfeuchtigkeit nie 35 - 40 % unterschreitet um eine Übertrocknung zu vermeiden. Beobachten Sie den Hygrographen und beginnen Sie spätestens bei einer relativen Feuchtigkeit von ca. 35 % die Räume gut und quer zu lüften.

Verderbliche Lebensmittel, gelagerter Wein, Blumen und Hydrokulturen sollten aber trotzdem nicht in der unmittelbaren Umgebung der Trocknungsgeräte stehen. Lagern Sie Empfindliches vorsichtshalber während der Trocknung in ein anderes Zimmer aus.

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Was ist mit meinem Versicherungsschutz, wenn ein Fenster angekippt wird?

Was ist mit meinem Versicherungsschutz, wenn ein Fenster angekippt wird?

Spezielle Abluftdüsen werden über das Kippfenster gehängt. Das vermeidet Beschädigungen und der Spalt läßt sich auf 3 cm verringern.

Beim Einsatz der vollautomatischen Adsorptionsentfeuchter wird die feuchte Luft nach aussen abgeführt. Welche Fenster über die gesamte Zeit der Maßnahme geöffnet bleiben müssen, sprechen unsere Techniker vor Ort mit Ihnen ab.

Grundsätzlich stellen angekippte Fenster in den oberen Etagen ab dem 1. Stockwerk kein Problem für den Versicherer dar, da hier nicht mit einem Einbruch zu rechnen ist.

In Erdgeschosswohnungen wird unterschieden zwischen modernen Kipp-Fenstern und älteren reinen Drehfenstern. Sind Kipp-Fenster auf Kipp gestellt, gilt das Fenster als gesichert. So muss z.B. eine Erdgeschosswohnung auch im Sommer bei 30°C belüftet werden können, wenn Sie das Haus verlassen. Es liegt keine grobe Fahrlässigkeit vor.

Ein Drehfenster, welches nur angelehnt wird, gilt als offen, und der Versicherungsschutz ist im Einzelfall mit dem Versicherer abzuklären. Hier spielt auch eine Rolle, ob Sie die Wohnung weiterhin bewohnen oder über einen längeren Zeitraum auch Nachts verlassen.

Wohnungen der oberen Etagen in Häusern, vor denen Gerüste aufgebaut sind, werden wie Erdgeschosswohnungen behandelt. Sprechen Sie zur Sicherheit mit Ihrem Versicherer.

Aus unserer eigenen Erfahrung können wir Ihnen sagen, dass es in unserer fast 50- jährigen Trocknungspraxis noch nie zu einem Einbruch während einer Trocknungsmaßnahme gekommen ist.

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Mit welcher Geräuschbelästigung ist zu rechnen?

Mit welcher Geräuschbelästigung ist zu rechnen?

Kleinere und leise Trockner sowie schallgeschützte Anlagen können rund um die Uhr laufen.
Verschiedene schallgedämmte Turbinen stehen zur Verfügung.

Wir arbeiten nur mit modernsten, schallgedämmten Geräten. Und wir tun alles, damit die Trocknungsanlagen Sie in Ihrer normalen Umgebung nicht stören.

Trotzdem können unsere Maschinen nicht geräuschlos arbeiten. Das lauteste Arbeitsgeräusch verursachen nicht die Trocknungsgeräte, sondern die Luftverdichter, welche die Luft komprimieren oder das Vakuum erzeugen. Ein Seitenkanalverdichter verursacht zwischen 52 bis 62 Dezibel. Leider gibt es zum heutigen Stand der technischen Trocknung keine Alternative.

Besonders nachts, wenn es ruhig ist, können Sie die Geräuschkulisse als unangenehm empfinden.

Wir empfehlen dennoch, die Geräte Tag und Nacht laufen zu lassen - das beschleunigt die Trocknung. Aber Sie können ohne Gefahr die Maschinen abstellen, falls Sie das Lüftergeräusch als störend empfinden und es nicht ertragen können. Vielfach installieren wir die gekapselten Geräte auch schon ausserhalb Ihrer Wohnung im Out-Door-Bereich: Im Keller, in der Garage, auf der Terrasse des Gartens oder auf dem Balkon. Dann hören Sie fast nichts mehr. Wir wollen Sie durch die Trocknungsmaßnahme möglichst wenig stören!

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Können die geräuschintensiven Geräte ausserhalb der Wohnung stehen?

Können die geräuschintensiven Geräte außerhalb der Wohnung stehen?

Zwei Out Door Anlagen vor dem Haus und der Lärm bleibt draußen.
Out Door Anlage auf dem Balkon des Appartments.

Ja ! Unsere Trocknungsanlagen zur Systemtrocknung von Holzdecken und Fußböden oder schwimmenden Estrich können in untergeordnete Räume ausgelagert werden. So ist ein 24-stündiger Trocknungsbetrieb gewährleistet. Wir können unsere Trocknungsanlagen in Kellerräume, Garagen, Balkone, Gartenterrassen und Unterstände auslagern. Für den Betrieb im Freien installieren wir Ihnen sogenannte Out-Door-Gehäuse, die die Anlagen vor Regen schützen und den Lärmpegel verringern.

Voraussetzung ist, dass ein Fenster angekippt wird, durch die wir die Luftleitschläuche in die Wohnung führen können. Die Luftführung sollte nicht mehr als 25-30 Meter betragen, da sonst Druckabfall und eine Verschlechterung der Wirksamkeit der Prozess-Trockenluft zu erwarten ist.

Wenn Trocknungsgeräte im Out-Door-Verfahren installiert werden können, dann können auch Mieter von Einzimmerwohnungen im Appartment wohnen bleiben.

Sie haben mehrere Zimmer und neben den Trocknungsanlagen, die wir ausgelagert haben, müssen zusätzlich noch normale Kondensationstrockner zur Trocknung der nassen Wände aufgestellt werden. Dann ist es durchaus legitim, die Geräte abends und nachts auszustellen. Sie sind vom Wasserschaden und den Folgeschäden schon genug gestresst und wir wollen, dass es Ihnen unter diesen Umständen so gut wie möglich geht. Wir wissen, dass ein Wasserschaden und die anschließende Trocknung mit Sanierung an Ihre Substanz geht. Schalten Sie in diesen Fällen die normalen Trockner aus, wenn Sie in der Wohnung schlafen. Seien Sie aber bitte so vernünftig, die Geräte täglich mindestens 10-14 Stunden laufen zu lassen. Am Besten ist es natürlich, wenn die Trockner ständig laufen können. Die Trocknung ist dann in ca. 14-20 Tagen beendet. Ständige Unterbrechungen verlängern die Trocknungsdauer um das nahezu Doppelte der veranschlagten Zeit.

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Kann ich während der Trocknung in meiner Wohnung wohnen bleiben?

Kann ich während der Trocknung in meiner Wohnung wohnen bleiben?

Oft genügt ein Gäste-WC
Oder ein Heizungsraum
Oder die Wäschekammer

Ja ! Die Trocknungstechniker der Firma Speidel bemühen sich, die für die Trocknung notwendigen Gerätschaften so wenig wie möglich behindernd aufzustellen. Häufig genügt uns ein einziges Zimmer, in das wir unsere Geräte zur Estrichtrocknung oder Holzdeckenbzw. Fußbodentrocknung aufstellen können.

Von dort führen wir die dünnen Luftleitschläuche durch Ihre Wohnung in die anderen betroffenen Zimmer. Die Schläuche und die Lufteinlässe in die Decken und Böden erzeugen keine Geräusche. Sie können Ihre Wohnung ganz normal bewirtschaften und auch regelmäßig lüften.
Problematisch wird es, wenn Sie eine Einzimmerwohnung bewohnen. Dann müssen Sie in der Regel vorübergehend ausziehen. Der Lärmpegel der Geräte ist dann zu hoch, die Wärmeentwicklung zu stark und die extrem trockene Luft wird Sie belasten.
Sie haben mehrere Zimmer und es müssen neben den Trocknungsanlagen, die wir in einem Raum konzentrieren, zusätzlich noch normale Kondensationstrockner zur Trocknung der nassen Wände aufgestellt werden. Dann ist es durchaus legitim, die Geräte abend und nachts auszustellen. Sie sind vom Wasserschaden und den Folgeschäden schon genug gestresst und wir wollen, dass es Ihnen unter diesen Umständen so gut wie möglich geht. Wir wissen, dass ein Wasserschaden und die anschließende Trocknung mit Sanierung an Ihre Substanz geht. Schalten Sie in diesen Fällen die Geräte aus, wenn Sie in der Wohnung schlafen. Seien Sie aber bitte so vernünftig, die Geräte täglich mindestens 10-14 Stunden laufen zu lassen. Am Besten ist es natürlich, wenn die Trockner ständig laufen können. Die Trocknung ist dann in ca. 14-20 Tagen beendet. Ständige Unterbrechungen verlängern die Trocknungsdauer um das nahezu Doppelte der veranschlagten Zeit.

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Können die Geräte kurzfristig ausgeschaltet werden?

Können die Geräte kurzfristig ausgeschaltet werden?

Ein starkes Turbo-Gebläse im Schlafzimmer kann Nachts ausgeschaltet werden.

Ja ! Aber besser nicht !
Unsere erfahrenen Trocknungstechniker werden sich anstrengen und die Geräte so aufstellen, dass ein 24-stündiger Trocknungsbetrieb gewährleistet werden kann. Wenn jedoch alternative Verfahrentechniken nicht greifen, dann ist es durchaus im Rahmen des Möglichen, die Trockner abend und nachts auszustellen.

Sie sind vom Wasserschaden und den Folgeschäden schon genug gestresst und wir wollen, dass es Ihnen unter diesen Umständen so gut wie möglich geht. Wir wissen, dass ein Wasserschaden und die anschließende Trocknung mit Sanierung an Ihre Substanz geht. Schalten Sie in diesen Fällen die normalen Trockner aus, wenn Sie in der Wohnung schlafen.

Seien Sie aber bitte so vernünftig, die Geräte täglich mindestens 10-14 Stunden laufen zu lassen. Am Besten ist es natürlich, wenn die Trockner ständig laufen können. Die Trocknung ist dann in ca. 14-20 Tagen beendet. Ständige Unterbrechungen verlängern die Trocknungsdauer um das nahezu Doppelte der veranschlagten Zeit.

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Kann ich durch die Trocknung gesundheitlichen Schaden nehmen?

Kann ich durch die Trocknung gesundheitlichen Schaden nehmen?

Die System-Trocknungsanlagen und Raumtrockner setzen die Luftfeuchtigkeit herab. Es herrscht eine Trockenheit ähnlich wie an kalten, trockenen Wintertagen. Dieser Umstand kann eine minimale Beeinträchtigung der Schleimhäute zur Folge haben. Lüften Sie gegebenfalls ein-bis zweimal am Tag.

Die Temperatur in Ihren Räumen wird je nach Jahreszeit um 3°C bis zu maximal 10°C ansteigen. Dieses zuerst schwüle, später trocken warme Klima beeinträchtigt die persönliche Behaglichkeit und kann, wenn auch in seltenen Fällen, den Kreislauf belasten. Lüften Sie gegebenfalls ein-bis zweimal am Tag. Stellen Sie die Behaglichkeit wieder her.

Durch die Trockenheit und ständige Ventilation in Kombination mit Renovierungsarbeiten kann es zu vermehrter Staubentwicklung kommen.

Gesundheitliche Schäden sind zu befürchten, wenn Sie keine Trocknung durchführen und Folgeschäden wie z.B. Schimmelpilz entsteht. Dieses kann allergische Reaktionen auslösen. Auch enstehende Gerüche, bedingt durch Moderungsprozesse, Fäulnis und Bakterienbildung, können Ihre Gesundheit beeinträchtigen.

Gesundheitliche Schäden oder ernsthafte Erkrankungen sind in den letzten 40 Jahren bisher nicht aufgetreten.

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Können meine vielen Pflanzen, Blumen und Lebensmittel Schaden nehmen?

Können meine vielen Pflanzen, Blumen und Lebensmittel Schaden nehmen?

Während einer Trocknung verändert sich das Raumklima.

Wärme:

Je nach Außentemperatur erhöht sich im Sommer die Raumtemperatur um +3°C bis maximal +10°C. Sie können also Temperaturen von ca. 23-33°C haben. Während der Heizperiode können Sie dieser Temperaturerhöhung durch Drosselung der Heizungen entgegensteuern.

Begiessen Sie Ihre Pflanzen täglich.
Je größer die Räume, desto geringer die Gefahren für Pflanzen.

Trockenheit:

Die Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung sinkt drastisch. Je nach eingesetztem Gerät und Außenluftfeuchte sowie Abgeschlossenheit Ihrer Räume werden Sie eine relative Luftfeuchte um 35-40% erreichen können.

Zugluft:

Durch zusätzlich aufgestellte Gebläse kann die Luftumwälzung zunehmen und es entsteht Strömungsluft.

Deshalb können natürlich auch Pflanzen nach längerer Zeit vertrocknen, Lebensmittel durch die Wärme schneller verderben, Weine usw. bei einer Austrocknung eventuell Schaden nehmen. Überprüfen Sie bitte selbstständig, welche Gegenstände bei Ihnen gefährdet sein können.

Informieren Sie sich deshalb bereits bei der Schadensaufnahme bei unserem Diagnostic-Serviceberater, welche Dinge empfehlenswerter Weise während der Austrocknung aus den Räumen entfernt werden sollten.

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Wie lange dauert eine Trocknung? Wann ist sie zu Ende?

Eine generelle Aussage ist schwierig. Die Dauer einer Austrocknung ist selbstverständlich abhängig vom Grad der Durchfeuchtung, der Art der Dämmschicht, den baulichen Gegebenheiten und welches Trocknungsverfahren eingesetzt wird. So ist die Vakuum-Trocknung schneller als die Trocknung über die Fugenkreuze der Fliesen mit Microdüsen.

Folgende Richtwerte gelten im Normalfall bei 24-stündiger Trocknung für die klassische Austrocknung einer Dämmschicht:

Hartschaumplatten, Kork-Kokosplatten,  Heraklith:
12 - 14 Tage
Faserige Dämmstoffe:
14 - 18 Tage
Mischdämmung:
16 - 18 Tage
Perlite/Mischung:
18 - 22 Tage
Holzdecke mit Lehm:
14 - 18 Tage
Flachdach-Hartschaum:
18 - 22 Tage

  

Je nach Fähigkeit der einzelnen Dämmstoffarten Feuchtigkeit zu speichern dauert eine Trocknung zwischen zwei und drei Wochen.

Durch Vacuum-System-Trocknung verkürzt sich die Dauer. Die Trocknungszeiten verlängern sich um bis zu 50% durch nächtliches Ausschalten der Geräte.

Während der Trocknungsphase führen unsere Trocknungstechniker regelmäßig Kontrollmessungen durch. An hand dieser Messprotokolle kontrollieren wir den Trocknungfortschritt und können Ihnen dann genauer sagen, wann die Trocknung beendet sein wird.

Abgebaut werden die Trocknungsgeräte erst, wenn die Restfeuchte in der Dämmschicht bzw. in Hohlräumen wieder die normale Ausgleichsfeuchte erreicht hat.

Der Auftraggeber erhält dann mit der Rechnung eine Gewährleistung über die von Speidel System Trocknung durchgeführte Maßnahme. Mit den Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten kann sofort danach begonnen werden. Den genauen Termin stimmen Sie bitte mit unserem Service-Berater ab.

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Wie werden die Stromkosten ermittelt?

Wie werden die Stromkosten ermittelt und wie abgerechnet?

Externer Sromzähler für unsere Anlagen.
Ins Gerät eingebauter Stromzähler.
Der Stromverbrauch wird exakt erfasst.

Der Stromverbrauch wird von der Firma Speidel ermittelt. Bevor wir mit der Trocknung beginnen, lesen wir zuerst Ihren Zählerstand ab und erfassen die Zahl. Während der Trocknung wird der effektive Stromverbrauch der Trocknungsanlagen durch unsere Stromzähler bei Ihnen vor Ort gezählt.

Die Summe der verbrauchten Kilowattstunden wird erfasst. Ihr Hauszähler wird zum Ende der Trocknungsarbeiten erneut abgelesen und die Endsumme ebenfalls erfasst.

Darüber hinaus sind die bei Ihnen aufgestellten Geräte in unserer EDV erfasst und werden täglich fortgeführt. Der für jedes Gerät kalkulierte Stromverbrauch innerhalb 24 Stunden wird als Referenzwert ebenfalls zu Kontrollzwecken täglich neu ermittelt. Durch Ihren Stromzählerstand sowie unsere Software-Kalkulation haben wir zwei Referenzgrößen mit denen wir den effektiven Stromverbrauch und die Laufzeit der Trockner kontrollieren können.

Nach Ende der Trocknung erhalten Sie über den exakten Verbrauch ein Stromschreiben mit Angaben über die Standdauer und den Kilowattverbrauch.

Ihre Versicherung erhält dieses Schreiben von uns direkt in Kopie. Sie erstattet Ihnen den Mehrverbrauch an Strom, der zur Trocknung Ihrer Wohnung nötig war. Hierzu ist es erforderlich, dass Sie eine Kopie Ihrer letzten Stromabrechnung an den Versicherer einsenden, damit dieser weiß, was Sie für die Kilowattstunde zahlen. Unser Stromschreiben ist auch ein wichtiger Beleg für Ihre Abrechnung mit, dem örtlichen Stromversorger bzw. der Hausverwaltung, sofern diese für den Stromverbrauch aufkommt.

Wir geben Ihnen auch eine Bescheinigung für Ihr Elektrizitätswerk. Heben Sie diese Verbrauchsabrechnung bitte so lange auf, bis am Jahresende die Jahresabrechnung vom Energieversorger kommt. Prüfen Sie dann, ob sich die monatliche neue Grundgebühr für die nächsten 12 Monate wesentlich erhöht hat. Ist die Grundgebühr erheblich hochgestuft worden, können Sie unsere Stromabrechnung an Ihr en Stromversorger senden und den Mehrverbrauch als einmalige Sondernutzung von Energie zur Beseitigung eines Wasserschadens deklarieren. Ihr Stromversorger wird Sie dann wieder automatisch in die alte, niedrigere Monatspauschale zurückstufen.

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Alles was Sie zur Trocknung von Neubaufeuchte wissen müssen

Vermeidet Bautrocknung Folgeschäden?

Hilft eine Bautrocknung spätere Folgeschäden zu vermeiden?

Neubautrocknung im Wohnungsbau zahlt sich in jedem Falle aus.
Neubautrocknung im Wohnungsbau zahlt sich in jedem Falle aus.

In den Kapillaren, Poren, Fugen und Ritzen des Mauerwerks befinden sich bei einem Neu- oder Umbau beachtliche Wassermengen. Deshalb ist die Bautrocknung ein nicht zu unterschätzender Faktor, zur Verhinderung der Folgeschäden. Ein Backstein kann bis zu 60% seines eigenen Volumens Wasser speichern. Beton benötigt unter natürlichen Voraussetzungen zur Trocknung 480-800 Tage. Ein Ziegelmauerwerk trocknet erst nach 120 - 360 Tagen von selber aus. Deshalb sollte vor allem bei Neu- und Umbauten stets auf eine professionelle Bautrocknung geachtet werden.

Ansonsten können über viele Monate und manchmal sogar Jahre hässliche Feuchtstellen entstehen. Gerade bei Neubauten entstehen während der Bauphase durch nicht geschlossene Gebäudeöffnungen im Dach oder an Balkonen Wassereinbrüche, die nicht beachtet werden und später vom Maler einfach nur übertapeziert werden.

Hier sind schon wenige Wochen nach Übergabe an die Mieter mit den ersten schweren Folgeschäden zu rechnen. Aber auch ein nur generell zu feucht übergebener Neubau ohne schwere Durchfeuchtungen birgt die Gefahr von schweren Folgeschäden: Hinter frisch aufgehängten Gardinen, Bilderrahmen oder Schrankwänden und Möbelgarnituren bildet sich bei wohnlichen Zimmertemperaturen sehr schnell der Schimmelpilz. Eingeputze Eckschutzschienen rosten durch die Tapete hindurch.

Auf zu feuchten Böden frisch verlegtes PVC, Linoleum oder Parkett schlägt Blasen und kommt wieder hoch. Zu feucht übergebene Wände können keine weitere Feuchtigkeit der Bewohner mehr aufnehmen und die Taupunkttemperatur verschiebt sich leicht. Sofort kondensiert Wasser an den Fenstern oder Außenwänden. Es bilden sich teilweise richtige Wasserpfützen. Kostspielige Bauschäden sind vorprogrammiert. Ganz zu schweigen von Gutachterkosten, Gerichtsprozessen und Mietminderungen und auch das Wohlbefinden der Bewohner leidet darunter.
Zu berücksichtigen ist, dass eine trockne Wohnung früher bezogen werden kann und in der Regel die Trocknungskosten bereits mit der ersten oder zweiten Mietezahlung wieder eingespielt werden.

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Müssen Türen und Fenster zu sein?

Müssen während der Trocknung alle Fenster und Türen geschlossen sein?

Die noch offenen Ritzen bei neu eingebauten Fenstern sollten mit Glaswolle oder Bauschaum geschlossen werden.
Notverglasung mit Baufolie ist für einen guten Trocknungserfolg ausreichend.
Eine Bautür zur Abgrenzung des zu trocknenden Bereiches vom Rest der Baustelle genügt völlig.
Oder einfach Türen aus Baufolie.

Eine Neubautrocknung sollte wenn möglich in einem geschlossenen System erfolgen. Es sollten alle Fenster oder Türöffnungen nach außen zumindest mit Baufolie oder mit Glas geschlossen sein.

Größere Ritzen oder Spalten sollten mit Dämmwolle ausgestopft werden. Es muss im Bau von allen Handwerkern dizipliniert gearbeitet werden und alle Türen geschlossen gehalten werden. Dort wo ständiger Material- und Personenverkehr ist und keine Bautür vorhanden ist, hilft ein doppelter Vorhang aus stabiler Baufolie, der von allein wieder zufällt. Unsere Bauberater und Trocknungstechniker werden Sie vor Ort gern beraten und Ihnen bei Bedarf auch den entsprechenden Service der Baufolienabhängung anbieten.

Je besser Sie einen Neubau geschlossen halten können, desto eher erreichen Sie die notwendige geringe relative Luftfeuchte von optimal 40-50% bei der Ihr Mauerwerk schnell austrocknet. Je größer die Differenz zwischen der Luftfeuchtigkeit außerhalb des Hauses und der Luftfeuchte in den Innenräumen des Gebäudes, desto effektiver ist die künstliche Trocknung. Die Temperatur sollte mindestens +2°C und maximal 35°C betragen. Die optimale Trocknungstemperatur liegt zwischen 10°C und 23°C.

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Ab den wievielten Tag beginnt Neu- bautrocknung?

Ab dem wievielten Tag kann mit der Neubautrocknung begonnen werden?

Mit der Austrocknung von frisch geschüttetem Estrich kann nach fünf bis sieben Tagen begonnen werden. Der Estrich muss nur so weit ausgehärtet sein, dass er begehbar ist.
Teilweise genügt es, die Geräte auf einer Unterlage aus Styropor oder auf unserer Unterlegwanne aus Kunststoff aufzustellen.

Feuchtes Mauerwerk wird nur in den Fällen vor dem Verputzen getrocknet, wenn es wesentlich zu feucht für den Putz ist, d.h. die Gefahr besteht, dass dieser an der Wand nicht haften wird.
Ansonsten wird mit der Neubautrocknung erst nach dem Verputzen begonnen, möglichst jedoch erst nach dem Verlegen des Estriches. Das erspart Ihnen unnötiges Trocknen und zusätzliche Kosten. Mit der Trocknung von frischem Gips- oder Zementputz kann nach dem zweiten Tag begonnen werden.

Die Gefahr der Rissbildung des Putzes oder der Schüsselung des Estriches ist nicht gegeben. Mit Hilfe der Kondenstrockner sinkt die relative Luftfeuchte von 90 auf 70 Prozent relativ schnell. Relativ langsam vollzieht sich die Absenkung der Luftfeuchtigkeit von 70 auf 40 % relative Luftfeuchte. Dadurch sind der Estrich und alle anderen Bauwerksteile in der Lage schonend und gleichmäßig Ihren Wasseranteil an die sie umgebende Raumluft abzugeben.

Abgebaut werden die Trocknungsgeräte erst, wenn die Restfeuchte im Mauerwerk und im Estrich die normale Ausgleichsfeuchte erreicht hat. In der Regel ist das nach ca. 10-14 Tagen. Der Auftraggeber erhält dann mit der Rechnung ein Garantiezertifikat über die von Speidel-System-Trocknung durchgeführte Maßnahme.

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Wie lange dauert eine Bautrocknung?

Wie lange dauert eine Bautrocknung?

Eine generelle Aussage ist schwierig. Die Dauer einer Austrocknung ist selbstverständlich abhängig vom Grad der Durchfeuchtung, der Art des Baumaterials, der Stärke des Mauerwerk, den baulichen Gegebenheiten und welches Trocknungsverfahren eingesetzt wird.
Folgende Richtwerte gelten im Normalfall bei Austrocknung von Baufeuchtigkeit:

Geringe, normale Restbaufeuchte:
7 - 14 Tage
Hohe Restbaufeuchte:
12 - 16 Tage
Hohe Restbaufeuchte mit einzelnen Wasserschäden im
Mauerwerk:
14 - 18 Tage

 

Während der Trocknungsphase führen unsere Trocknungstechniker auf Wunsch bei Ihnen Kontrollmessungen durch. An Hand dieser Messprotokolle kontrollieren wir den Trocknungfortschritt und können Ihnen dann genauer sagen, wann die Trocknung beendet sein wird. Den genauen Termin stimmen Sie bitte mit unserem Service-Berater und mit den Handwerkern der nachfolgenden Gewerke ab, die für Ihre zu erbringenden Leistungen die Gewähr abgeben müssen.

Regelmäßige Feuchtemessungen bestimmen den Termin zum Abbau der Trocknungsgeräte.

Abgebaut werden die Trocknungsgeräte erst, wenn das Baumaterial die normale Ausgleichsfeuchte erreicht hat. Der Auftraggeber erhält dann mit der Rechnung eine Gewährleistung über die von Speidel System Trocknung durchgeführte Maßnahme. Die nachfolgenden Gewerke können mit teilweise Ihren vorbereitenden Arbeiten schon und gänzlich sofort nach der Trocknung beginnen.

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Nehmen frische Putze Schaden?

Nehmen frische Putze oder schwimmende Estriche Schaden?

Mit Kondensationstrocknern:

Die Gefahr der Rissbildung des Putzes oder der Schüsselung des Estriches ist nicht gegeben. Mit Hilfe der Kondenstrockner sinkt die relative Luftfeuchte von 90 auf 70 Prozent relativ rasch. Etwas langsamer vollzieht sich die Absenkung der Luftfeuchtigkeit von 70 auf 40 % relative Luftfeuchte. Dadurch sind der Estrich und alle anderen Bauwerksteile in der Lage, schonend und gleichmäßig Ihren Wasseranteil an die sie umgebende Raumluft abzugeben. Zusätzlich aufgestellte Turbo-Gebläse sind keine Gefahr, sondern fördern die Ventilation der Luft an der Materialoberfläche und bewirken einen besseren Ausgleich der relativen Luftfteuchte z.B. auch in verwinkelten Bauteilen.

 

Mit Mikrowellentrocknern:

Die Gefahr der Rissbildung beim frischen Estrich und des Abplatzens von Wandputz sind bei der Mikrowellentrocknung in den ersten Tagen wesentlich höher. Die Erwärmung des Baustoffes geschieht innerhalb weniger Minuten auf 80-90°Celsius, was bei noch nicht ganz abgebundenem Material zu kleinen Haarrissen führen kann. Außerdem wird in den Kapillaren dadurch ein hoher Dampfdruck aufgebaut, der die Feuchtigkeit an die Oberfläche presst. Dieser Druck kann an zu frischem Estrich oder Putz zu Rissen und Abplatzungen führen. Deshalb sollte mit einer Mikrowellentrocknung bis zum ca. zwanzigsten Tag gewartet werden, wo der Abbindeprozess fortgeschritten ist. Dann ist die Express-Trocknung ohne weiteres möglich, ohne dass es zu Beschädigungen kommt.

 

Mit Bauheizern:

Hitze führt zu einer Verkrustung der Materialoberflächen. Es kommt nicht nur zu Rissen und geringen Abplatzungen, sondern was viel schlimmer ist, auch dauzu, dass die restliche Baufeuchte unter der zu schnell getrockneten Oberfläche regelrecht eingeschlossen wird. Die Böden und Wände sind nur oberflächlich trocken. Misst man die Baufeuchte einige Tage später, so sind die Bauwerksteile erneut durchfeuchtet, wenn die Baufeuchte langsam den Panzer durchwandert hat.

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Wie wirkt sich die Bautrocknung auf Putz aus?

Wie wirkt sich die Bautrocknung auf Putz und Mauerwerk aus?

Die künstliche Zwangstrocknung wirkt sich günstig auf das Mauerwerk und den Putz aus. Häufig hat der Putz vor der technischen Trocknung eine einheitliche dunkle, graue Farbe. In manchen Raumecken oder an der kalten Betondecke ist der Putz sogar deutlich glitzernd feucht. Nach nur wenigen Tagen der Bautrocknung wird der Putz über den Mauersteinen wesentlich heller - also trockener - und es zeichnen sich nur noch die grobporigen Mörtelfugen oder einzelne komplett nasse Steine ab. Wandputz kann bereits zwei, drei Tage nach dem Aufbringen getrocknet. Rissbildung oder Verformungen treten nicht auf. Mit Hilfe eines Kondensationstrockners erzeugen wir im Bauwerk künstlich eine relative Luftfeuchte von ca. 40-60%. Hierdurch sind der Putz und der Stein in der Lage, schonend und gleichmäßig seine Feuchtigkeit an die Luft abzugeben.
In vielen Fällen muss das eigentliche Mauerwerk vor dem Aufbringen des Putzes getrocknet werden, da sonst die Putzschicht auf der viel zu nassen Wand nicht hält.

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Ab welcher Temperatur wird getrocknet?

Bei welchen Raumtemperaturen kann getrocknet werden?

Eine Trocknung ist ab +1°Celsius möglich. Die zu trocknende Feuchtigkeit darf nicht gefroren sein. Bei tiefen Temperaturen ist es vorteilhafter, mit Adsorbtionstrocknern zu trocknen, da diese die trockne Luft mit ca. +20°C ausgeben und die vorgetrocknete Luft nur 1% Luftfeuchte enthält. Bei Temperaturen ab 5-6°C beginnen auch Kondensationstrockner wirtschaftlich zu arbeiten, die die Luft mit ca. 40% Luftfeuchte ausgeben, jedoch die Raumluft nur um maximal 2-3°C erwärmen können. Die optimale Temperaturspanne zur technischen, künstlichen Trocknung liegt zwischen 10°C und 23°C. Die Unwirtschaftlichkeitsgrenze für Kondensationstrockner (Kältetrockner) beginnt ab 33°C Raumtemperatur, während die Adsorptionsrotore hier noch gute Leistung bringen.

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Andere Arbeiten während der Trocknung erledigen?

Können andere Arbeiten während der Trocknung ausgeführt werden?

Während der Trocknung haben Sie volle Baufreiheit.

Ja ! Während unsere Trocknungsgeräte bei Ihnen arbeiten können andere Handwerker ihre Arbeiten beginnen oder fortsetzen. Die aufgestellten Trocknungsgeräte schränken die Baufreiheit nur bedingt, geringfügig ein. Lediglich alle Arbeiten an den noch zu trocknenden, feuchten Bauteilen, bzw. mit Feuchtprozessen verarbeitende Arbeiten wie z.B. Malerarbeiten sind nicht möglich. Entweder würde der Austrocknungserfolg dadurch verhindert oder die Trocknungsdauer verlängert. Außerdem kann die noch herausdiffundierende Feuchtigkeit zu schweren Beschädigungen führen. So sollten z.B. Spachtel- und Tapezier- und Malerarbeiten grundsätzlich erst nach erfolgreicher Trocknung begonnen werden.

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Nicht mit Hitze trocknen!

Warum sollte nicht mit Hitze und Gas oder Oel getrocknet werden?

Heisse Luft verschliesst die Materialoberfläche.

Mit Oberflächenhitze sollte auf keinen Fall getrocknet werden, da dies zu einer Verkrustung der Materialoberflächen führt. Durch zu starke Wärmeeinwirkung wird das Wasser durch das Dampfdruckgefälle bei hohen Temperaturen nach innen verschoben. Es kommt nicht nur zu Rissbildung und geringen Abplatzungen sondern, was viel schlimmer ist, zum regelrechten Einschluss der restlichen Baufeuchte unter der zu schnell getrockneten Oberfläche.

Die Böden und Wände sind nur oberflächlich trocken. Es handelt sich dann oft um eine Verdrängung des Wassers in tiefer gelegene Schichten. Misst man die Baufeuchte einige Tage später, so sind die Bauwerksteile erneut durchfeuchtet, wenn die Baufeuchte langsam die Verkrustung durchwandert hat. Die dem Heizgerät am nächsten liegenden Bauteile werden oberflächlich trocken, während die entfernteren Zimmerecken den sogenannten Austrocknungsprozess nicht mitmachen. Kleine Räume, wie Bäder und WCs werden überhaupt nicht erreicht.

Gasheizer befeuchten die Räume. Gasflaschen dürfen nicht überall gelagert werden.

Mit Gas sollte nicht getrocknet werden, da bei der Verbrennung von Gas erhebliche Mengen an Wasser ausgeschieden werden. Es geschieht genau das Gegenteil dessen, was man erreichen will: Die Luftfeuchtigkeit erhöht sich drastisch. Stellt man die Gasheizer aus, so kondensiert die Feuchtigkeit an den kalten Decken und Wänden und es regnet förmlich von den Decken. Gasflaschen dürfen nicht überall im Bau gelagert werden. Der Einsatz von Gasheizgeräten und Gasstrahlern ist nicht zu empfehlen. Bei der Verbrennung von 1,0 kg Propangas bilden sich 800 Gramm Wasserdampf.

Mit Öl sollte nicht getrocknet werden, da sich je nach verwendetem Gerät Rußteilchen und Ölpartikel auf den Wänden absetzen können. Es kann zu Luftverunreinigungen durch Abgase kommen.

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Welchen Strom muss ich bereitstellen?

Welchen Strom muss ich bereitstellen?

Ab Stromübergabepunkt wird das gesamte Verteilungszubehör gestellt.

Unsere Trocknungsgeräte arbeiten alle mit 230 Volt Wechselstrom. In der Regel verbrauchen die Geräte je nach Modell zwischen 550 - 1300 Watt.

Auf Baustellen oder in Sanierungsbauten genügt uns bereits ein Baustromverteiler als Anschluss. In vielen Fällen stellen unsere beauftragten, akkreditierten Elektromeister die Stromzufuhr her. Wir können alle Drehstromsteckdosen, 16A, 32A, 64A und 128 Ampere, verwenden. Ab der Baustromverteilung verkabeln wir unsere Geräte mit unseren eigenen Drehstromkabel durch das gesamte Gebäude und setzen eigene Unterverteilungen in den Geschossen. Von dort verteilen wird mit unseren Wechselsromkabeln bis in jeden einzelnen Raum.

So stellen wir sicher, dass nur geprüftes und gewartetes Elektromaterial mit den entsprechenden Querschnitten verwendet wird und tragen die volle Verantwortung für den fachgerechten Anschluss aller Geräte.

Für Stromunterbrechungen jeglicher Art haften wir nicht. Immer wieder kommt es vor, dass Handwerker keine eigene Verteilung mitbringen und unsere Steckplätze benutzen. Häufig kommt es durch fehlerhafte Handwerksgeräte zum totalen Stromausfall durch Auslösung des Fehlerstromschutzschalter. Daraus resultierende Stillstandszeiten verlängern die Trocknungsdauer, für die wir keine Haftung übernehmen können.

Den Strom hat der Bauherr bzw. der Auftraggeber bereitzustellen. Der von unseren Geräten verbrauchte Strom wird mittels Betriebsstunden- und Stromzähler aufgezeichnet und dem Auftraggeber nach Abschluß der Arbeiten mit der Rechnungslegung nachgewiesen in(kW/h).

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Wieviel Kilowatt Stromleistung bereitstellen?

Wieviel Kilowatt Stromleistung kann ich bereitstellen?

Die in einem Baustromkasten montierten Steckdosen sagen gar nichts darüber aus, ob auch tatsächlich soviel Kilowatt an Leistung herausgezogen werden kann. Entscheidend ist die Absicherung des Stroms, die in Ampere angegeben wird. Die Keramikschmelzeinsätze haben auf der Rückseite ein kleines Metallplättchen in einer bestimmten Farbe. Anhand dieser Farbe können Sie selber aus der folgenden Tabelle ablesen, wieviel Strom Ihnen entweder der ganze Baustromverteiler oder auch jede einzeln abgesicherte Steckdose liefern kann.

Circa-Berechnung der Kilowatt von Ampere
Farbe Ampere Teiler = KW/230V
Wechselstrom
X Phasen = KW/400Volt
Drehstrom
grün 6 A :5 = 1,2 KW X 3 = 3,0 KW
rot 10 A :5 = 2,0 KW X 3 = 6,0 KW
grau 16 A :5 = 3,0 KW X 3 = 9,0 KW
blau 20 A :5 = 4,0 KW X 3 = 12,0 KW
gelb 25 A :5 = 5,0 KW X 3 = 15,0 KW
schwarz 35 A :5 = 7,0 KW X 3 = 21,0 KW
silber 50 A :5 = 10,0 KW X 3 = 30,0 KW
rotbraun 63 A :5 = 12,5 KW X 3 = 37,5 KW
gelb 125 A :5 = 25,0 KW X 3 = 75,0 KW

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Sommerkondensfeuchte im Keller!

Sind Untergeschosse im Sommer besonders gefährdet?


Eine vor Feuchtigkeit glitzernde Wand.

Wenn die Temperatur im Sommer über 25°C steigt, beginnen die Wände von Untergeschossen zu schwitzen. Diese Kondenswasserbildung ist vielen Hausbesitzern als Phänomen zwar bekannt, jedoch sind sich die wenigsten über die volle Tragweite der Konsequenzen bewusst. Auch im Sommer bleibt es einen Meter unter der Erdoberfläche kalt. Für die Monate Juni, Juli, August und September zeigen Messungen in einer Bodentiefe von 100 cm durchschnittliche Temperaturen von 16°C. Das Kellergeschoss liegt normalerweise 2-3 Meter unter der Erdoberfläche. Das Mauerwerk der Kellergeschosse kann sich also auch im Sommer nicht richtig erwärmen.

Die Wände kühlen die angrenzende Raumluft mit der Folge, dass bereits im Souterrain auch in den warmen Sommermonaten höchstens 18-20°C gemessen werden. Bei zwei und mehrgeschossigen Kellern sind diese Temperaturdifferenzen sogar noch höher und die Kondenswasserbildung entsprechend heftiger. Der relativ kühlen Raumluft steht die sommerliche Außentemperatur gegenüber mit Spitzenwerten von 24°C bis 33°C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 75-90 %. Unter diesen Voraussetzungen scheidet sich bei 20-28°C Tauwasser aus. Strömt nun solche warme, extremfeuchtigkeitshaltige Luft in die kühlen Kellerräume, so werden sofort die Wände, kalten Leitungsrohre und alle kühleren Gegenstände feucht.

In den Untergeschossen befinden sich oft Arbeits- oder Wohnräume, mit Teppichböden und offenporigen Putzen oder Tapeten. Diese Materialien saugen auftretendes Kondenswasser auf und schon drei bis vier Tage hoher Feuchtigkeit reichen aus, dass Wochen oder Monate später schwere Schäden entstehen. Das ausgeschiedene Wasser kann sich in den kleinen Hohlräumen und Kapillaren des Mauerwerks sammeln, später die Wärmedämmung reduzieren, und im Herbst oder Winter Kältebrücken bilden oder zu Frostschäden mit Abplatzungen des Putzes und zu Spannungsrissen führen. An exponierten Stellen bildet sich relativ rasch Schimmelpilz. Holz vermodert oder wird sogar vom echten Hausschwamm befallen. Im Keller gelagerte Lebensmittel verderben schneller und im Trockenraum wird die Wäsche nicht mehr trocken.

Was können Sie nun dagegen tun?
In der warmen Jahreszeit müssen die Untergeschosse, vor allem bei hohen Temperaturen, entfeuchtet werden. Es empfiehlt sich ein Trocknungsgerät und eventuell noch ein TurboGebläse zeitweilig anzumieten und dabei alle Zwischentüren im Kellergeschoss offen zu lassen. Auf keinen Fall sollte durch Öfnen der Kellerfenster und Kellertüren noch mehr Luftfeuchtigkeit hereingeholt werden. Halten Sie das Gebäude nach aussen geschlossen. Lüften Sie erst, wenn es draussen mindestens 5°C kälter ist als im Innenraum.

Tipp: Gehen Sie mit einer Flasche aus dem Keller an die Aussenluft. Wird die Flasche draussen nass, dann darf der Keller nicht gelüftet werden.

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Nach der Trocknung

Wie erfolgt die Abwicklung mit der Versicherung?

Wie erfolgt die Abwicklung mit der Versicherung?

Der Stromverbrauch wird vor Ort exakt ermittelt und Ihnen nach der Trocknung schriftlich mitgeteilt.

Ein Wasserschaden ist meist ein Versicherungsfall. Die anfallenden Kosten für die Austrocknung von Räumen, Böden und Wänden werden von Ihrer Versicherung übernommen. Ihre Versicherung berät Sie gern, was Sie bei einem Schadenfall zu beachten haben. Wichtig ist, sofort nach einem Wasserschaden und den ersten Maßnahmen zur Schadenminderung Ihre Versicherung ausführlich zu informieren.

Während der Trocknung halten wir Kontakt mit dem Schadenregulierer oder dem eingesetzten Sachverständigen. So können die nachfolgenden Gewerke, die Ihr Objekt instandsetzen, optimal koordiniert und geplant werden.

Möchten Sie eine komplette Auftragsabwicklung durch SPEIDEL, so bieten wir Ihnen als Service an, alle Aufwendungen für die Schadensbehebung direkt mit Ihrer Versicherung abzurechnen. Dazu benötigen wir eine von Ihnen rechtsgültig unterschriebene Abtretungserklärung.

Einen Formular-Vordruck mit Freiumschlag legen wir der Auftragsbestätigung bei. Die Rechnung für alle Arbeiten ergeht dann von uns direkt an Ihre Versicherung. Ihre Versicherung übernimmt die Überweisung des Rechnungsbetrages direkt an Fa. Speidel. Selbstverständlich bekommen Sie in jedem Fall nach Ende der Trocknung eine übersichtliche Rechnungskopie und das Stromschreiben als Nachweis über den verbrauchten Strom.

Bei Haftpflichtschäden wird in der Regel die Rechnung wegen des Mehrwertsteuerabzuges auf den Verursacher ausgestellt, wenn dieser berechtigt ist, Vorsteuer abzuziehen. In diesen Fällen zahlt der Versicherer den Netto Betrag und Sie als Vorsteuerabzugsberechtigter die restliche Mehrwertsteuer.

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Was ist eine Abtretungserklärung?

Was ist eine Abtretungserklärung?

Wenn Sie eine Versicherung abgeschlossen haben, dann besteht seitens ihrer Versicherung die Verpflichtung, die Beseitigung des entstanden Schadens zu bezahlen, so dass Ihr Objekt wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt wird. Die Aufträge zur Beseitigung des Schadens erteilt jedoch grundsätzlich der Versicherungsnehmer selber und nicht die Versicherung, so dass sich z.B. auch unsere Forderungen aus Trocknungsarbeiten direkt an Sie richten.

Möchten Sie eine komplette Auftragsabwicklung durch SPEIDEL, so bieten wir Ihnen als Service an, alle Aufwendungen aus der Trocknungsmaßnahme für die Schadensbehebung direkt mit Ihrer Versicherung abzurechnen. Das nimmt Ihnen Verantwortung ab und spart Ihnen Verwaltungsarbeit. Dazu benötigen wir eine von Ihnen rechtsgültig unterschriebene Abtretungserklärung. Einen Formular-Vordruck mit Freiumschlag legen wir unserer Auftragsbestätigung bei.
Die Rechnung für alle Arbeiten ergeht dann von uns direkt an Ihre Versicherung. Ihre Versicherung übernimmt die Überweisung des Rechnungsbetrages direkt an Fa. Speidel. Selbstverständlich bekommen Sie in jedem Fall nach Ende der Trocknung eine übersichtliche Rechnungskopie und das Stromschreiben.

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Was ist nach der Trocknung zu beachten?

Was ist nach der Trocknung zu beachten?

Verschimmelte Wand wird vom Maler vorbereitet.

Feuchtigkeit in der Wohnung kann oft Schimmelpilzbefall an den Wänden nach sich ziehen. Wir empfehlen deshalb grundsätzlich eine Behandlung der durchfeuchtet gewesenen und befallenen Wände mit einem Anti-Schimmelpilzanstrich. Sprechen Sie mit Ihrem Maler, bevor er mit der Renovierung beginnt.

Für unsere Kunden haben wir ein Merkblatt herausgegeben mit dem Titel "Was tun bei Schimmelpilzbefall". Bitten Sie unseren Service-Techniker, Ihnen diese informative Schrift zu geben.

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Wer repariert die Schäden nach der Trocknung? Renovierung und Instandsetzung!

Wer repariert die Schäden nach der Trocknung ? Renovierung und Instandsetzung!

Das Verschließen der Bohrlöcher zur Lufteinleitung in den Estrich ist im Leistungsumfang enthalten.
Das Ausbessern bzw. Erneuern von Silikonfugen, das Schließen von Bohrungen des Micro-Systems in Fliesenfugen, in Poroton- und anderen Hohlsteinen sowie von Deckenlöchern bei Estrich-Systemtrocknung aus dem darunter liegenden Raum, Anbringen von Randleisten erfolgt auf Wunsch gegen separate Berechnung. Gleiches gilt auch für die Reparatur von Teppich- und PVC Verklebungen sowie die Wiederherstellung von eventuell notwendig gewordenen Ausstanzungen im Oberbelag. Wir helfen Ihnen auch, wenn zum Beispiel ein Orientteppich nach dem Wasserschaden gereinigt werden muss oder wertvolle Kacheln und Fliesen nachzubeschaffen sind.

War eine Wand stark durchfeuchtet, so können trotz fachgerechter Austrocknung Ausblühungen oder bei zu hoher Raumluft nach der Trocknung Schimmelpilz entstehen. Wir empfehlen deshalb grundsätzlich eine Behandung der durchfeuchtet gewesenen und befallenen Wände mit einem Anti-Schimmelpilz-Anstrich.

Allround-Facility-Service


Wir übernehmen für Sie die komplette Führung bei der Instandsetzung nach Ihrem Wasserschaden. Zum Speidel - Komplettservice gehören sämtliche Renovierungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen.

Aber auch ohne einen Schadenfall können Sie selber bestimmen, welche Arbeiten Sie in unsere Hand geben wollen. Wir übernehmen und koordinieren jederzeit an ihrem Objekt:

  • Malerarbeiten
  • Tapezierarbeiten
  • Fliesenverlegung
  • Bodenbelagsarbeiten
  • Sanitärtechnik
  • Dacharbeiten
  • Elektroarbeiten
  • Tischlerarbeiten


Beauftragen Sie nach unseren Trocknungsmaßnahmen andere Handwerker für Ihre Renovierungen, so lassen Sie diese bitte die Beschaffenheit der Untergründe nochmals gründlich prüfen. Dieses ist besonders wichtig bei der Verlegung von diffusionsdichten Belägen, Anstrichen oder Tapeten. Laut VOB DIN 18363/66* muss die Untergrundbeschaffenheit nochmals überprüft werden, da die Haftung für nachfolgendes Gewerk ausschließlich beim ausführenden Handwerker Iiegt.

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Wie werden die Stromkosten mit der Versicherung abgerechnet?

Wie werden die Stromkosten mit der Versicherung abgerechnet?

Bei einem Versicherungsfall werden die Stromkosten vom Versicherer ersetzt.

Nach Ende der Trocknung legen wir Ihnen den exakten Verbrauch schriftlich vor und Sie erhalten ein Stromschreiben mit Angaben über die Standdauer und Kilowattverbrauch.

Ihre Versicherung erhält dieses Schreiben von uns direkt in Kopie. Sie erstattet Ihnen den Mehrverbrauch an Strom, der zur Trocknung Ihrer Wohnung nötig war. Hierzu ist es erforderlich, dass Sie eine Kopie ihrer letzten Stromabrechnung an den Versicherer einsenden, damit er weiß, wieviel Ihre Kilowattstunde kostet. Unser Stromschreiben ist auch Basis für Ihre Abrechnung mit der Hausverwaltung, sofern diese für den Stromverbrauch aufkommt.

Wir geben Ihnen auch eine Bescheinigung fürIhren örtlichen Stromversorger. Heben Sie diese Verbrauchsabrechnung bitte bis zur Jahresendabrechnung auf. Prüfen Sie dann, ob sich die monatliche neue Grundgebühr für die nächsten 12 Monate wesentlich erhöht hat. Ist die Grundgebühr erheblich hochgestuft worden, dann können Sie unsere Stromabrechnung an Ihren Stromversorger senden und den Mehrverbrauch als einmalige Sondernutzung von Energie zur Beseitigung eines Wasserschadens deklarieren. Ihr Stromversorger wird Sie dann wieder automatisch in die alte, niedrigere Monatspauschale zurückstufen.

Natürlich können Sie Ihren Stromlieferanten auch schon vorher über den einmaligen höheren Stromverbrauch informieren, um eine höhere Einstufung bei der Stromabrechnung von vornherein zu vermeiden.

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Allgemeine Fragen

Was kann man nicht trocknen?

Was kann man nicht trocknen?

Der Estrich ist von oben durch PVC-Belag und von unten die PE-Folie luftdicht eingeschlossen.

Im Prinzip gibt es nichts, was nicht zu trocknen wäre. Jeder Stoff der in der Lage ist Feuchtigkeit aufzunehmen, ist auch in der Lage die Feuchtigkeit durch Trocknung wieder abzugeben. Die Trocknung kann jedoch behindert werden oder völlig unmöglich sein in den folgenden Fällen:

  • Versiegelte, dampfdichte Oberflächen
  • Flächen unter Glasfaser- und Kunststofftapete
  • Flächen unter Latex - und Ölfarbe
  • Flächen unter Kautschuk und Linoleumbelag
  • durch Fliesen hindurch
  • Bitumen
  • Foamglas

Ein Beispiel: Durch einen Wasserschaden ist die Dämmung voll Wasser gelaufen. Oberhalb liegt eine Baufolie, deren lose Überlappungen es zuließen, das der Zementestrich langsam Feuchtigkeit aufsog. Der schwimmende Estrich selber ist mit einem luftdichten PVC-Bodenbelag von oben abgeschlossen.

In so einem Fall kann der Estrich nicht getrocknet werden. Der Bodenbelag muss vor der Trocknung entfernt werden. Dann klappt's auch wieder mit der Trocknung.

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