Unterdruckhaltung

Wenn beispielsweise Schimmelschäden oder Asbest saniert werden sollen, muss ein Übergreifen der Schadstoffe auf andere Räume unbedingt verhindert werden. Die kontaminierten Räume/ Flächen müssen dann überaus sorgfältig abgeschottet werden. Um ein Entweichen von kontaminierten Schwebeteilchen zu verhindern, wird im zu sanierenden Raum ein Unterdruck erzeugt, der im Vergleich zur Umgebung ca. 20 Pascal geringer ist. Die genaue Höhe des Unterdrucks wird durch die TRGS (siehe TRGS) vorgeschrieben. Die in der Luft befindlichen kontaminierten Partikel werden angesaugt, herausgefiltert und die gereinigte Abluft abgeleitet. Der Unterdruck muss regelmäßig kontrolliert werden, da beispielsweise zu hoher Unterdruck die Abschottungskonstruktion beschädigen kann.

 
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