Trockeneisverfahren

Während bei herkömmlichen Strahl- und Reinigungsverfahren die verwendeten Reinigungsmittel (z.B. Wasser, Sand, Glasperlen, Lösungsmittel, etc.) oft kostspielig als Sondermüll entsorgt werden müssen, ist der Einsatz von CO2-Pellets (Trockeneis) völlig rückstandsfrei. Hinzukommt, dass dieses Verfahren weder die Oberflächenstruktur verändert, noch einen Materialabtrag verursacht.

Beim Trockeneisverfahren werden die CO2-Pellets mit einem Luftdruck von bis zu 20 bar auf die verschmutzte Oberfläche gebracht. Durch den Kälteschock (-78°C) wird der Schmutzbelag spröde, bildet Risse und platzt partiell ab. Die Rissbildung ermöglicht, dass das Trockeneis-Pellet die Verschmutzung unterwandern kann. Beim Auftreffen auf die Oberfläche verändern die Pellets ihren Aggregatzustand von fest zu gasförmig (sie sublimieren) unter ca. 700-facher Volumenvergrößerung. Dieser Explosionseffekt löst die Verunreinigung dann vollends ab.

 
 ©2017 Speidel System Trocknung GmbH   ImpressumAGB