Granit (Wasserschadensanierung)

Durch Wasser entstandene Schäden an Granitböden sind oft umfangreicher als man zunächst erkennen kann und ihre Sanierung ist kompliziert bzw. nur bedingt möglich.

Nach einem Wasserschaden kann der Granitboden dunkler wirken. Doch diese Verfärbungen müssen nicht unbedingt ein Indiz für Wasser sein. Ursache für die Verfärbungen können  auch im Wasser enthaltene Chemikalien sein, die im Gestein eingebundene Erzmineralien auflösen oder auch  im Wasser mitgeführte und dann im Gestein abgelagerte Feststoffe. Im Wasser enthaltene Salze können zudem starke Oberflächenschäden verursachen.

Die Trocknung solcher Böden ist sehr problematisch: Restfeuchte in der Unterkonstruktion kann auch dann nicht ausgeschlossen werden, wenn der Belag trocken wirkt. Diese Durchfeuchtung verringert die Festigkeit der Mörtelkonstruktion und wirkt sich negativ auf die Belastbarkeit aus.

Ein weiteres Risiko geht von mikrobiologischer Besiedlung aus. Feuchte Wärme im Bereich der Dämmung führt fast immer zu gesundheitlich riskanter Schimmelbildung. Die Feuchtigkeit kann wegen der PE-Folien-Isolierung des Betonbodens weder nach unten abgegeben werden noch wegen des geschlossenen Belags nach oben entweichen.
In diesem Mikroklima gedeihen auch Bakterien hervorragend. Deshalb ist nach einem Wasserschaden die Begutachtung, Sanierung und Desinfektion durch einen sachverständigen Sanierer unbedingt sinnvoll.

 
 ©2017 Speidel System Trocknung GmbH   ImpressumAGB