Dampfstrahlverfahren

Wenn es gilt stark verschmutze Flächen rückstandsfrei und ohne viel Wasser zu reinigen, wird nicht selten das Dampfstrahlverfahren eingesetzt. Hier wird mit Dampftemperaturen von über 130 Grad Celsius gearbeitet.

Öl- und fetthaltige Verschmutzungen werden dadurch entfernt und sogar kalkhaltige Ablagerungen werden über die Oberflächenausdehnung abgelöst. Die gereinigten Flächen trocknen sehr schnell und bleiben zudem temporär antistatisch. Viren, Bakterien, Pilze und andere Keimträger werden nahezu vollständig abgetötet. Den größten Vorteil dieses Verfahrens stellt allerdings die Reinigung ohne Rückstände dar: Der destillierte Dampf enthält keine Reinigungsmittel oder Salze, die jeden Schmutz wie Magneten anziehen. Das verlängert die Reinigungsintervalle deutlich.

Entsprechend der mitgeführten Wassertropfen des Dampfstrahls unterscheidet man zwischen Nass- und Trockendampf. Geräte mit kontinuierlicher Wasserversorgung, einer Heizleistung bis 36 kW und Drücken von 6 — 10 bar entwickeln Dampftemperaturen zwischen 160 und 190 Grad Celsius. Der hiermit produzierte Trockendampf hat eine besonders hohe Reinigungskraft, sorgt für sehr schnell trocknende Oberflächen und eine geringere Sichtbehinderung während der Reinigung.

 
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